Diskussion um Solar-Initiative beginnt

ROMANSHORN. Das Abstimmungsdatum ist gesetzt, die Botschaft verabschiedet und die Diskussion um die Solar-Initiative lanciert. Während die FDP Ortspartei ihre Parole bereits gefasst hat, lädt die EVP zur Gesprächsrunde ein.

Drucken
Teilen

ROMANSHORN. Das Abstimmungsdatum ist gesetzt, die Botschaft verabschiedet und die Diskussion um die Solar-Initiative lanciert. Während die FDP Ortspartei ihre Parole bereits gefasst hat, lädt die EVP zur Gesprächsrunde ein.

«Zu extrem und zu einseitig»

Die FDP stellt klar, dass sie dem technologischen Fortschritt, der Solarenergie sowie allen alternativen Energieformen positiv gegenüber steht. Doch einige Fragen stellt sich die Partei doch: Weist die Forderung der Initiative nach zehn Quadratmetern Solarzellen pro Einwohner bis in zehn Jahren den richtigen Weg? Sind die Kosten am richtigen Ort investiert? Soll die Energieproduktion wirklich kommunal angegangen werden? Und ist beispielsweise das Stromnetz genügend leistungsfähig, um die durch die Solarstromproduktion auftretenden Spannungsschwankungen aufzufangen? Die Partei schreibt in ihrer Stellungnahme, dass sie das erst kürzlich von der Stadt Romanshorn erarbeitete Energiekonzept und den Energierichtplan unterstütze, weil diese ausgewogen sind, alle erneuerbaren Energien berücksichtigen und finanziell für die öffentliche Hand und für Private tragbar sind. Die Initiative lehnt sie aber ab, «weil diese zu extrem und zu einseitig ist.»

Pro und Kontra

Die EVP-Ortspartei lässt an ihrem Stamm zwei Redner ihre Argumente darlegen. Mitinitiant und Präsident vom Grünen Forum Markus Bösch und Stadtrat Patrik Fink (FDP) diskutieren die Argumente, die für und gegen die Solar-Initiative sprechen.

Der Anlass ist öffentlich und findet am Donnerstag, 19. Februar, um 19.30 im Hotel Inseli statt. Alle, die an der Diskussion interessiert sind, sind dazu eingeladen. (red.)

Aktuelle Nachrichten