«Die Zeit für einen Wechsel ist passend»

Die Pfarrwahlkommission ist fündig geworden. Am kommenden Sonntag stellt sich Pfarrer Michael Ziegler der Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri in einem Gottesdienst vor. Dieser beginnt um 9.30 Uhr in der Kirche Oberaach.

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Michael Ziegler Künftiger evangelischer Pfarrer für den Kreis Amriswil-West

Michael Ziegler Künftiger evangelischer Pfarrer für den Kreis Amriswil-West

Die Pfarrwahlkommission ist fündig geworden. Am kommenden Sonntag stellt sich Pfarrer Michael Ziegler der Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri in einem Gottesdienst vor. Dieser beginnt um 9.30 Uhr in der Kirche Oberaach.

Morgen Sonntag stehen Sie erstmals vor Ihrer neuen Gemeinde. Sind Sie aufgeregt?

Nein, aber je näher der Anlass kommt, umso höher wird die Spannung werden. Aber das ist auch gut so – ein gesundes Lampenfieber gehört einfach dazu, sonst wäre ich nicht konzentriert. Vor allem aber herrscht grosse Vorfreude.

Was führt Sie nach Amriswil?

Schon im ersten Amtsjahr in Birr habe ich einige Thurgauer Pfarrerkollegen kennen- und schätzen gelernt. So konnte ich mir immer schon einen Wechsel in den Thurgau vorstellen. Nun erscheint mir ein solcher reif und passend – mein ältester Sohn kommt im Sommer in die Oberstufe.

Wie schwer fällt Ihnen und Ihrer Familie der Abschied von Ihrem alten Wohnort?

Sehr. Als wir es am dritten Advent der Kirchgemeinde eröffnet haben, gab es Tränen und spontane Umarmungen. Und doch konnten wir uns seit letztem Herbst darauf vorbereiten – und hoffen darauf, auch hier wieder ganz viele tolle Menschen kennenlernen zu dürfen.

Was erhoffen Sie sich von Ihrer Arbeit in der Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil?

Dazu sage ich etwas am Sonntag im Gottesdienst – kommen Sie vorbei!

Welche Aufgaben reizen Sie besonders?

Ich bin ein Allrounder – alles hat für mich seinen Reiz und Charme. Für mich ist der Gottesdienst die zentrale Wochenveranstaltung in einer Kirchgemeinde. Da freue ich mich aufs Zuhören und Selber-Predigen – und mit einer Gemeinde unterwegs zu sein.

Wo und wie möchten Sie sich besonders einbringen?

Ich komme mit keinem fertigen Programm – auch wenn ich bereits einige Ideen habe. Zuerst einmal möchte ich die Menschen und die Abläufe kennenlernen – und dann zusammen mit der Gemeinde etwas entwickeln. Ich bin kein Alleinunterhalter. Nur miteinander sind wir stark. (mus)

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