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Die Zeit des Wartens ist vorbei

ROMANSHORN. Das brachliegende Güterschuppenareal soll im kommenden Sommer deutlich attraktiver sein als heute, verspricht Gemeindeammann David H. Bon. Eine Arbeitsgruppe überlegt sich derzeit Massnahmen zur Belebung des Geländes.
Markus Schoch

Die Zwischennutzung des Güterschuppenareals kommt in Gang, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Eine breitabgestützte Arbeitsgruppe habe die Grundlagen in einer ersten Sitzung festgelegt und prüfe derzeit verschiedene Projekte auf dem Gelände, das die Gemeinde im April 2012 von den SBB für vorerst fünf Jahre zur Miete übernommen hat, mit der Möglichkeit zur Verlängerung um nochmals fünf Jahre.

Die brach liegende Fläche «soll schon diesen Sommer deutlich attraktiver werden», heisst es im Communiqué der Gemeinde weiter. Im April wird die Arbeitsgruppe im Detail über die Pläne informieren. Im Moment sei es noch zu früh, sagt Gemeindeammann David H. Bon.

Aufteilung in vier Sektoren

Klar ist bereits, dass das über 10 000 Quadratmeter grosse Güterschuppenareal – wie bereits im letzten Sommer geplant – in vier Sektoren aufgeteilt werden soll. «Dadurch ist es einfacher festzulegen und zu kommunizieren, was wo geschehen kann und soll. Dies ist besonders für Pächter wichtig», schreibt die Gemeinde. Auch ein schrittweises Vorgehen sei so möglich.

Im Bereich zum Bahnhof sind neben den SBB-Parkplätzen zusätzliche öffentliche Parkierungsmöglichkeiten vorgesehen. Eine Grünanlage soll zum Verweilen einladen und die Sektoren verbinden, deren Grenzen noch nicht abschliessend definiert sind. Auch der Boccia-Platz beim alten Zollhaus wird aufgewertet.

Areal nutzbar machen

«In einem ersten Schritt müssen wir das Areal nutzbar machen, was wegen der Grösse ziemlich aufwendig ist», sagt Bon. Es hat Beton und Eisen im Boden aus der Zeit, als der Güterschuppen der SBB noch stand und Gleise lagen. Der Gemeinderat wird in den nächsten Wochen über einen Nachtragskredit befinden. Über dessen Höhe wollte Bon noch keine Angaben machen. Doch damit ist es nicht getan: Der mittlere, für saisonale gastronomische Nutzungen vorgesehene Sektor muss auch mit Wasser und Strom erschlossen werden

Das Güterschuppenareal stand in der Vergangenheit für Grossanlässe zur Verfügung. Das wird auch weiterhin so sein. «Mit den Veranstaltern vom Sommernachtsfest, vom Slow-Up sowie von Feuer und Wasser haben wir bereits Gespräche über mögliche Auswirkungen geführt», sagt Bon. Die Organisatoren werden den für die Öffentlichkeit zu Verfügung stehenden Sektor temporär belegen können. Dort sollen auch weiterhin spontane Nutzungen durch die Bevölkerung und Vereine möglich sein.

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