Die Young Brass im NDR

Unter einer Alsterbrücke in Hamburg spielten die Nachwuchsmusiker aus Hugelshofen «Uf em Bergli bini gsesse». Der Auftritt ist morgen im TV zu sehen.

Urs Brüschweiler
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Die Young Brass Band Hugelshofen hatte Spass beim Stand-up-Paddeln auf der Alster in Hamburg. (Bild: pd/Lena Albrecht)

Die Young Brass Band Hugelshofen hatte Spass beim Stand-up-Paddeln auf der Alster in Hamburg. (Bild: pd/Lena Albrecht)

KEMMENTAL. Die Young Brass Band Hugelshofen kommt morgen im Fernsehen. Die 22 jungen Musiker werden dann um 20.15 Uhr – nach einer abgekürzten Probe – bei ihrer Dirigentin und musikalischen Leiterin Kristin Thielemann zu Hause bei Pizza den Norddeutschen Rundfunk (NDR) einschalten. «Wir sind selber gespannt, wie wir im Film rüberkommen», sagt sie.

Stadtbesichtigung zu Wasser

Es ist eine spezielle Geschichte, wie die Nachwuchsband aus Hugelshofen Teil der Sendung «Hamburgs Brücken – 1000 Wege übers Wasser» wurde. Nachdem die Young Brass 2014 schon eine Konzertreise nach Berlin unternommen hatte, folgten in diesem Juli sechs Tage in Norddeutschland. In Lübeck besuchten sie die Studenten der dortigen Musikhochschule, mit welcher ein Austauschprojekt läuft. Danach stand Hamburg auf dem Reiseplan, dort war neben vielem anderem auch eine Stadtbesichtigung zu Wasser auf Stand-up-Paddle-Brettern geplant. «Eine Woche vor unserer Abreise rief der NDR bei uns an», berichtet Kristin Thielemann. Sie wollten die gebuchte Fremdenführerin der Hugelshofer, Lena Albrecht, für eine Reportage begleiten. Also war bei dem Ausflug auf der Alster ein TV-Team des NDR mit dabei. Doch die Fernsehjournalisten wollten die jungen Thurgauer nicht nur beim Paddeln filmen, sondern sie sollten auch gleich zeigen, was sie musikalisch können.

Konzert in Badehosen

«<Warum spielt ihr nicht gleich noch ein paar Stücke?>, haben sie uns gefragt.» Die Young Brass Band Hugelshofen liess sich nicht lange bitten. Unter einer Brücke – weil es gerade zu regnen begann – spielten sie noch nass und in Badekleidern unter anderem «Uf em Bergli bini gsesse.» «Es war ein tolles Konzert, wir hatten etwa 100 spontane Zuhörer in Hamburg», erzählt Kristin Thielemann.