Die WM-Lounge ist ein Erfolg

Die Betreiber der WM-Lounge auf der Arboner Schlosswiese ziehen nach der ersten Woche eine positive Bilanz. «Es läuft super», sagt Peter Klöckler vom organisierenden Verkehrsverein.

Markus Schoch
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Riesiges Interesse: Rund 4000 Personen schauten sich auf der Schlosswiese das Spiel der Schweiz gegen Ecuador an. (Bild: Nana do Carmo)

Riesiges Interesse: Rund 4000 Personen schauten sich auf der Schlosswiese das Spiel der Schweiz gegen Ecuador an. (Bild: Nana do Carmo)

ARBON. Gutes Wetter, gute Stimmung und gute Spiele. Die WM-Lounge am See ist ein Erfolg. «Es könnte nicht besser laufen», sagt Eventmanager Peter Klöckler vom Verkehrsverein. «Es ist alles super.» Er habe bis jetzt nur positive Reaktionen gehört. Wegen des Lärms habe bis jetzt niemand reklamiert.

Als die Schweiz zum Auftakt gegen Ecuador spielte, sassen rund 4000 Besucher in der Lounge. Und gestern bei der Partie gegen Frankreich waren wieder alle Plätze besetzt. Viel Publikum hatte es unter anderem auch beim Match der Deutschen.

Grosses Einzugsgebiet

Die Besucher nehmen teilweise weite Wege in Kauf, um die Spiele in Arbon am See auf dem drei auf fünf Meter grossen Bildschirm sehen zu können. «Das Einzugsgebiet ist gross. Die Leute kommen sogar aus dem Appenzellerland», sagt Klöckler. Der Grund: Die Atmosphäre in Arbon sei einmalig. «Im Saurer WerkZwei wäre es eine Katastrophe gewesen», sagt Klöckler. Dort wollte die Stadt dem Verkehrsverein ursprünglich einen Standort zuweisen, was dieser ablehnte. Die Behörde ging dann nochmals über die Bücher.

«Es ist wunderbar»

Dafür ist ihm insbesondere auch Lukas Auer dankbar, der sich für die WM-Lounge am See eingesetzt hatte. «Ich bin froh, dass der Stadtrat doch noch zu dieser Lösung Hand bot.»

Es sei «wunderbar», die Spiele an diesem besonderen Ort mitverfolgen zu können, sagt Auer. «Ich bin sehr zufrieden.» Zu gewisser Kritik bei Jungen Anlass gebe einzig das Verbot, mitgebrachte Getränke oder Lebensmittel auf dem Gelände zu konsumieren. «Das hätte man im Vorfeld vielleicht besser kommunizieren müssen.» So komme es immer wieder zu eigentlich unnötigen Diskussionen mit den Sicherheitskräften.

Auer bringt den Veranstaltern der WM-Lounge aber ein gewisses Verständnis entgegen. «Die ganze Infrastruktur ist nicht gratis und muss sich finanzieren.» Allerdings seien die Preise für Junge «schon ziemlich hoch».

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