Die Wigoltinger wünschen alles Gute

Werkhofleiter Edwin Stäheli geht nach 22 Dienstjahren in Pension. Langjährige Weggefährten aus dem Dorf und den Nachbargemeinden bereiteten dem fitten Senior einen würdigen Abschied. Künftig will er sportlich unterwegs sein.

Manuela Olgiati
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Frau Gemeindeammann Sonja Wiesmann und weitere Wegbegleiter verabschieden ihren langjährigen Werkhofchef Edwin Stäheli beim Werkhof. (Bild: Manuela Olgiati)

Frau Gemeindeammann Sonja Wiesmann und weitere Wegbegleiter verabschieden ihren langjährigen Werkhofchef Edwin Stäheli beim Werkhof. (Bild: Manuela Olgiati)

WIGOLTINGEN. Edwin Stäheli kam zusammen mit Ehefrau Käthi Stäheli in einem Oldtimer mit Chauffeuse beim Werkhof angebraust. «Dabei hat er immer gesagt, dass er nie in einer alten Karre seine Abschiedsrunde drehen will», sagte Frau Gemeindeammann Sonja Wiesmann an der Feier.

Zuverlässig und freundlich

Etwa 70 Gäste waren gekommen – Leute aus dem Dorf und den Nachbargemeinden, Mitglieder des Gemeinderates, Arbeitskollegen und Freunde. «Edwin war absolut zuverlässig und immer freundlich», sagte Kurt Meier von der Batrag Tiefbau AG in Illhart.

Immer auf Augenhöhe

Auch Stäheli freute sich: «Der Werkhof hat seinen gut angelegten Stützpunkt im Dorf. Alles ist beisammen und an einem Ort verfügbar. Im ehemaligen Depot war kaum Platz.» Den Kontakt zu den Wigoltingern hat Edwin Stäheli stets auf Augenhöhe geführt. Die Mitarbeiter vom Werkhof waren und sind bei vielen Vereinsanlässen und Veranstaltungen die guten Geister im Hintergrund. Unzählige Einsätze hinter der Bühne tätigen sie, montieren komplizierte Installationen. Das meist benutzte Fahrzeug von Edwin Stäheli war jedoch ein Traktor. Diesen tauscht er nun gegen das Fahrrad ein. Die Zeit will der rüstige Rentner mit sportlichen Aktivitäten bei guter Gesundheit nutzen. Seit Jahrzehnten turnt er aktiv im Turnverein. Inzwischen habe er ein Abo im Fitnessstudio gelöst, verrät die Ehefrau. Und zu Hause koche er leckere Menus.