«Die Werke finden Beachtung»

Bis Ende September dauert das ToMA-Projekt «Kunstgeschäfte» an der Bahnhofstrasse. Die Kulturkommission zieht eine positive Zwischenbilanz.

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AMRISWIL. Seit der Vernissage Anfang Mai sind wohl die meisten Amriswilerinnen und Amriswiler den Kunstobjekten an der Bahnhofstrasse schon einmal begegnet. Verbindendes Element ist ein 60 Zentimeter hoher Quader aus Holz. Ansonsten sind die 19 Werke sehr verschieden und kommen – wie es bei Kunst so ist – in der Bevölkerung auch unterschiedlich an.

Für Madeleine Rickenbach und Andreas Müller von der Amriswiler Kulturkommission steht fest, dass «Kunstgeschäfte» ein erfolgreiches Projekt ist. Das Ziel aller Beteiligten, einen Beitrag zur Belebung der Bahnhofstrasse zu leisten, sei erreicht worden, sagt Rickenbach. «Die Werke werden beachtet, manche Leute bleiben stehen», fügt Müller hinzu.

Schattenseite Vandalismus

Leider machen Vandalen auch vor Kunst im öffentlichen Raum nicht halt. «Betroffen sind vier bis fünf Objekte. Diese wurden teils repariert, teils entfernt», informiert Andreas Müller. Auch wenn die meisten Objekte unversehrt sind, findet Madeleine Rickenbach die Vorfälle betrüblich: «Bei jedem einzelnen Werk steckt viel Arbeit dahinter, und die 19 beteiligten Kunstschaffenden haben dem Publikum ihr Vertrauen geschenkt.» Dafür bedankt sich die Stadträtin im Namen der Kulturkommission.

Keine Wertung der Objekte

Die Ausstellung im öffentlichen Raum dauert noch bis Ende September. Dann werden die Kunstwerke den Ständen des Amriswiler Herbstjahrmarkts Platz machen. «Sie gehen in der Folge zurück an die Künstler», sagt Andreas Müller.

Die Stadt Amriswil verzichtet darauf, einzelne Objekte zu kaufen. «Das würde einer Wertung gleichkommen, was wir nicht möchten», erklärt Madeleine Rickenbach. Wer Interesse an einem Objekt hat, kann sich direkt an den Künstler oder die Künstlerin wenden.