Die Wahl fiel auf Bösch

Der Amriswiler Feuerwehrkommandant Markus Stamm wird Ende des Jahres zurücktreten. Jetzt hat der Stadtrat den Vizekommandanten Andreas Bösch zum Nachfolger bestimmt.

Rita Kohn
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Andreas Bösch im Kreise der Amriswiler Feuerwehrleute. (Bild: pd)

Andreas Bösch im Kreise der Amriswiler Feuerwehrleute. (Bild: pd)

AMRISWIL. Die Stützpunktfeuerwehr Amriswil wird in einigen Monaten vom langjährigen Kommandanten Markus Stamm Abschied nehmen müssen. Er hat seinen Rücktritt auf Ende des Jahres erklärt. Der Rücktritt kommt nicht überraschend: Bereits im vergangenen Herbst hatte Markus Stamm den Stadtrat über seine Pläne informiert und ihm damit Zeit gegeben, frühzeitig einen passenden Nachfolger zu wählen.

Erfahrener Offizier

Nach verschiedenen Gesprächen mit Feuerwehrleuten aus Amriswil ist die Wahl des Stadtrats auf den bisherigen Vizekommandanten Andreas Bösch gefallen. Er sei ein erfahrener Offizier und bringe alle notwendigen Voraussetzungen mit, sagte Vizestadtpräsident André Schlatter, der für das Ressort Sicherheit und Rechtspflege zuständig ist, unter das auch die Feuerwehr fällt. «Er verfügt über fachlich herausragende Qualitäten und bringt alle notwendigen Ausbildungen zur Übernahme des Feuerwehrkommandos mit.»

Andreas Bösch dankte nicht nur dem Stadtrat, der ihn in diese ehrenvolle Position gewählt und ihm damit sein Vertrauen ausgesprochen hat. Auch seiner Frau sprach er einen Dank aus: «Sie unterstützt mich und erlaubt mir, eine so aufwendige Tätigkeit ausführen zu dürfen.»

Laib wird Böschs Nachfolger

Durch die Wahl des Vizekommandanten zum Kommandanten kommt es zu einer Vakanz in dieser Sparte. Doch hat der Stadtrat auch hier bereits eine Lösung gefunden: Hansjakob Laib wird auf den 1. Januar 2017, wenn Andreas Bösch das Kommando der Stützpunktfeuerwehr Amriswil übernimmt, neuer Vizekommandant. Damit wird Hansjakob Laib auch neuer Ausbildungschef der Stützpunktfeuerwehr Amriswil.

Der künftige Feuerwehrkommandant hat positiv auf die Wahl des neuen Vizekommandanten Hansjakob Laib reagiert: «Ich bin überzeugt, dass wir gut zusammenarbeiten werden.»