Die Vier wollen weiterwirken

KREUZLINGEN. Stadtammann Andreas Netzle und die Stadträte Dorena Raggenbass, Barbara Kern und Ernst Zülle bestreiten eine gemeinsame Kampagne für ihre Wiederwahl. Die vier Bisherigen in der fünfköpfigen Kreuzlinger Exekutive setzen sich dabei als starkes Team in Szene.

Urs Brüschweiler
Drucken
Teilen
Stadtrat Ernst Zülle (CVP), Stadträtin Dorena Raggenbass (parteilos), Stadtammann Andreas Netzle (parteilos) und Stadträtin Barbara Kern (SP) luden zum Auftakt ihres Wahlkampfes ins Hotel Kreuzlingen. (Bild: Reto Martin)

Stadtrat Ernst Zülle (CVP), Stadträtin Dorena Raggenbass (parteilos), Stadtammann Andreas Netzle (parteilos) und Stadträtin Barbara Kern (SP) luden zum Auftakt ihres Wahlkampfes ins Hotel Kreuzlingen. (Bild: Reto Martin)

«Wir haben entschieden, uns als Team zu präsentieren und im Wahlkampf gemeinsam aufzutreten.» Stadtammann Andreas Netzle und die drei amtierenden Stadträte Dorena Raggenbass, Barbara Kern und Ernst Zülle starteten gestern im Hotel Kreuzlingen in ihre Kampagne zur Erneuerungswahl am 8. März. Der fünfte Stadtrat David Blatter verzichtet ja bekanntlich auf eine Wiederwahl als Stadtrat.

Motivation für weitere vier Jahre

Netzle erklärte, dass der Stadtrat als Kollegialbehörde funktioniere. Die fünf gleichberechtigten Mitglieder der Behörde träfen alle Entscheide gemeinsam. «Das wollen wir mit unserem Team-Auftritt verdeutlichen.» Alle vier sind motiviert für eine weitere Amtszeit. In den folgenden eineinhalb Stunden berichteten die vier Protagonisten über das Erreichte in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen und die Ziele, welche sie noch angehen wollen. Sollten sie wieder gewählt werden, würden wohl alle ihre bisherigen Departemente beibehalten wollen.

Als erster legte Stadtammann Andreas Netzle seine Sicht dar. Er fühle sich mit 55 Jahren körperlich und geistig fit für eine dritte Amtszeit.

Netzle: Kein Parteibeitritt

An seinen persönlichen Verhältnissen habe sich nichts verändert und er werde auch weiterhin parteiunabhängig Politik machen. Damit stellte er auch gleich klar, dass er keiner Partei beitreten wird. Aus seinem Leistungsausweis seiner acht Jahre im Departement Präsidium präsentierte er zahlreiche Punkte. Darunter etwa die Stadtentwicklungsplanung, welche nun in eine neue Ortsplanung münden werde. Die Stadtfinanzen seien sehr gut, auch dank der Einführung eines internen Controllings. Fünf Firmen, denen die Stadt für eine Expansion Land verkauft hat und die Ansiedlung eines Unternehmens mit 40 Arbeitsplätzen sind Erfolge im Bereich Wirtschaftsförderung. Diverse neue Anlässe für die Bevölkerung habe man eingeführt zur Stärkung der Kreuzlinger Identität und als Imageförderung. Netzle lobte auch die fortschrittliche Arbeit der Stadtverwaltung. «Nur bei den Räumlichkeiten gibt es Nachholbedarf.» Deshalb engagiere er sich für das neue Stadthaus. Ebenso wie für den Erhalt von Arbeitsplätzen, für günstigen Wohnraum oder die Zusammenarbeit mit Nachbarn.