Die SVP nominiert nächsten Freitag

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Kreuzlingen «Es wird ein spannender Wahlkampf.» Dieser Satz war in den letzten Tagen oft zu hören. In der Tat überschlagen sich seit dem Ende der Sommerferien die Ereignisse im Hinblick auf die Stadtpräsidentenwahl am 26. November. Am Mittwoch sprang Stadtschreiber Thomas Niederberger auf das Kandidatenkarussell auf. Er will seinen Wahlkampf parteiunabhängig bestreiten und sich erst nach einer Wahl einer Partei anschliessen. Dann folgte die Kür von Alexander Salzmann zum offiziellen Kandidaten der FDP. Schon länger bekannt sind Ernst Zülle (CVP) und – eher mit Aussenseiterchancen – der parteilose Jörg Stehrenberger. Bei diesen vier wird es jedoch nicht bleiben.

Die SVP wird sicher auch noch einen Bewerber ins Rennen schicken. Am kommenden Freitag werde man im Rahmen des SVP-Sommerfestes über die Nomination eines eigenen Kandidaten oder einer eigenen Kandidatin entscheiden, sagt Partei-Co-Präsidentin Irène Herzog auf Anfrage. Den Namen wolle man aber erst danach kommunizieren. Es ist jedoch ein offenes Geheimnis, dass es sich dabei um den ehe­maligen Stadtrat und heutigen Gemeindeschreiber von Langrickenbach David Blatter handelt.

Ob von den anderen Kreuzlinger Parteien auch noch Bewerber kommen, ist weiter offen. Der SP-Vorstand tage am 23. August und bespreche, ob man eine ei­gene Kandidatur lancieren oder jemanden unterstützen wolle, sagt Parteipräsident Cyrill Huber. Interessenten aus den eigenen Reihen seien vorhanden. Die Freie Liste beobachte derzeit noch die Lage und werde sich auch bald festlegen, sagt Fraktionschef ­Daniel Moos. Von der EVP sind bisher keine Ambitionen auf eine eigene Kandidatur bekannt. (ubr)