Die Suche ist schwierig

Die Behörde der Primarschulgemeinde Götighofen hofft, an der Versammlung einen Kandidaten für den vakante Sitz vorstellen zu können.

Hannelore Bruderer
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GÖTIGHOFEN. Waren es in jüngster Vergangenheit sinkende Schülerzahlen, die den Fortbestand der Schulgemeinde Götighofen bedrohten, so ist es jetzt die Besetzung der Behörde. Durch den Rücktritt von Cornelia Schneider wird ein Sitz in der Schulbehörde frei. Eine weitere Vakanz zeichnet sich für nächstes Jahr ab.

Man müsste eine Fusion prüfen

Trotz grosser Bemühungen habe man noch niemanden gefunden, sagt Schulpräsident Thomas Müller. Könnten die Behördensitze nicht mehr besetzt werden, müsse man über den Anschluss an eine andere Schulgemeinde nachdenken. Den Standort Götighofen sieht Müller dadurch nicht gefährdet. «Mit den eingeleiteten Massnahmen, der Basisstufe und neuem Wohnraum für Familien sind wir gut aufgestellt, um unseren Platz zu behaupten.» Er gibt jedoch zu bedenken, dass Götighofen als kleine Einheit in einem grossen Gebilde eher geringen Einfluss auf Entscheide hätte.

Es besteht noch Hoffnung

Deshalb hofft die Schulbehörde nach wie vor, dass sich bis zur Versammlung vom kommenden Montag, noch jemand finden wird, der sich der Wahl ins Gremium stellt.

Nebst Rechnung und Budget stimmen die Stimmbürger über einen Baukredit von 1,35 Millionen Franken ab. Mit dieser Summe soll das alte Schulhaus saniert und zur Wohneinheit mit drei familienfreundlichen Wohnungen ausgebaut werden.

Versammlung der Primarschulgemeinde Götighofen, Montag, 17. März, 20 Uhr, Turnhalle Götighofen.