Die Stadt platzt aus allen Nähten

Das waren noch Zeiten. Damals, ca. im Jahr 2012, als sich Romanshorn zur stolzen Stadt mauserte und die Schwelle von 10 000 Einwohnern überstieg.

Robert Fischer
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Das waren noch Zeiten. Damals, ca. im Jahr 2012, als sich Romanshorn zur stolzen Stadt mauserte und die Schwelle von 10 000 Einwohnern überstieg.

Dann überschlugen sich offenbar die Ereignisse in Sachen Bauhektik. Mittlerweile platzt unser Dorf – ähm, Entschuldigung, unsere Stadt – aus allen Nähten. Bauen, bauen, bauen. Neuerdings markieren Pflöcke den Bauplatz rund um das Hubzelg-Einkaufszentrum, wo nigelnagelneue Wohngebäude entstehen sollen.

Eigentlich erstaunlich, wer hätte das gedacht: Sogar, dass die Hubzelg schon bald fast komplett umzingelt ist von frisch hingeklotzten Wohnbauten. Gespannt frage ich mich, ab wann alle Bauareale überbaut sein werden. Denn eines Tages sind sie alle(z). Bald oder in ferner Zukunft? Muss ich noch erleben, wie auf der allerletzten Bauparzelle ein Wolkenkratzer – der Romanshorner Tower – hochgezogen wird? Höher als der Burj Khalifa in Dubai? Mann, o Mann. Ich kratze mich am Kopf. Mehr bleibt mir auch nicht übrig.