Die Stadt kauft Grundstücke für die Passerelle

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Romanshorn Ende März hat die Stadt zwei Liegenschaften an der Alleestrasse erworben, die im Zusammenhang mit der geplanten Gleisquerung wegen der Durchgangsrechte eine Schlüsselrolle spielen. Zum einen diejenige von Guido (Gourmet) Helg und zum anderen diejenige dahinter mit der Nummer 56. Die Stadt sichert sich damit einerseits die Hangkante, wo die Gleisquerung gemäss den Plänen ansetzen soll, und andererseits die Verbindung zur Alleestrasse.

Es sei Pflicht einer Gemeindebehörde, eine zukunftstaugliche Entwicklung im bestehenden Siedlungsgebiet vorzubereiten und sicherzustellen, teilt die Stadt mit. «Instrumente dazu sind die Kommunalplanung und Werkzeuge wie Gestaltungs- oder Baulinienpläne.» Durch den Kauf von strategischen Liegenschaften sichere sich die Stadt Handlungsspielraum und verhindere eine spätere Blockade. Die Liegenschaften könnten zum gegebenen Zeitpunkt in die Projekte eingebracht oder wieder verkauft werden, wenn sich diese nicht verwirklichen liessen. In den letzten Jahren hat der Stadtrat unter anderem die Hafenpromenade sowie die Liegenschaften am geplanten Stadtplatz erworben.

Die Passerelle ist Teil des neuesten Agglomerationsprogramms der Region und Thema des nächsten Stadtgespräches, das am 24. April um 19.30 Uhr in der Aula Rebsamen stattfindet. Die Bevölkerung wird an diesem Anlass über die Vorarbeiten, Voraussetzungen und mögliche weitere Schritte informiert. Dies lange vor einer möglichen Abstimmung zum eigentlichen Projekt. Die Impulsveranstaltung wird mit einem Podiumsgespräch und einer offenen Diskussion abgerundet.

Guido Helg macht weiter

Der Laden von Guido Helg bleibt offen. Er und seine Frau schliessen das Geschäft zwar den ganzen Mai, weil sie in die Ferien fahren. Anfang Juni sind die beiden aber wieder für ihre Kundschaft da, wenn auch mit reduzierten Öffnungszeiten (Donnerstag bis Samstag). «Für uns ist der Verkauf eine sehr gute Lösung», sagt Helg. (mso)