Die Spitex bleibt gefordert

Die Spitex der Region Romanshorn-Salmsach hatte im letzten Jahr wieder viel zu tun: 443 Menschen nahmen während 31 000 Stunden ihre Dienste in Anspruch.

Markus Bösch
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ROMANSHORN. Es sei eine spannende und herausfordernde Aufgabe gewesen, den Spitexverein zu übernehmen und zu leiten, sagte Andreas Karolin an der Mitgliederversammlung vom Montagabend. Er übernahm das Präsidium vor einem Jahr. 78 der 1872 Mitglieder segneten Jahresberichte, Rechnung und Budget einstimmig ab.

Steigerung um 17 Prozent

443 Personen haben im letzten Jahr während 30 975 Stunden Leistungen der Spitex beansprucht, aufgrund der neu dazugekommenen Gemeinden Dozwil, Kesswil und Uttwil waren es 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Pro Monat sind 260 Klientinnen und Klienten betreut worden. Zum Mitarbeiterinnenteam gehören auch drei Auszubildende im Bereich Fachfrau/Fachmann Gesundheit.

Budget von 2,63 Millionen

Etwa einen Drittel der Aufwendungen trugen die Gemeinden, drei Prozent werden von Mitgliedern aufgebracht. Während der Umsatz 2014 noch 2,544 Millionen Franken betragen hatte, wird für das Budget 2015 mit 2,631 Millionen Franken gerechnet. Das habe zu tun mit höheren Personalausgaben, sprich moderaten Lohnerhöhungen und höheren Versicherungsprämien, hiess es an der Versammlung. Dies bedeute für die angeschlossenen Gemeinden ebenfalls höhere Ausgaben in diesem Bereich. Dank einem Legat von über 50 000 Franken hätten die Mittel des zweckgebundenen Spendenfonds auf 204 721 Franken zugenommen, sagte Karolin.

Wechsel im Vorstand

Mit Richtlinien, der Entwicklung, Organisationsfragen und Finanzen hatte sich der Vorstand im letzten Jahr zu beschäftigen: In der Betriebskommission ist Peter Schmid für das neugeschaffene Ressort Personal zuständig. Er trat zwar als Delegierter von Dozwil aus dem Vorstand zurück, wurde aber als Ersatz von Andrea Deutschle wieder gewählt. Edith Brönimann als Delegierte von Kesswil gehört dem Vorstand nicht mehr an, da sie aus dem Gemeinderat zurücktritt. In ihrem Ausblick wies Regula Knechtle, Delegierte von Uttwil, auf zukünftige Aufgaben hin: «Wir werden Weisungen und Regelungen, Leistungsvereinbarungen mit den Gemeinden, die Zusammensetzung des Vorstandes und auch die fachlichen Anforderungen an die Mitglieder dieses Gremiums überprüfen». Auch einen neuen Namen müssten sie sich überlegen. «Immerhin ist die Übernahme der Gemeinden Dozwil, Kesswil und Uttwil im letzten Jahr erfolgreich abgeschlossen worden.»