Die Schule der Zukunft

Im November werden die Thurgauer über den Beitritt des Kantons Thurgau zur interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule («HarmoS-Konkordat») abstimmen. Ein Thema, welches jede Frau beschäftigen muss, werden doch hiermit die Weichen für die zukünftige Schule gestellt.

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Im November werden die Thurgauer über den Beitritt des Kantons Thurgau zur interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule («HarmoS-Konkordat») abstimmen. Ein Thema, welches jede Frau beschäftigen muss, werden doch hiermit die Weichen für die zukünftige Schule gestellt.

HarmoS setzt Eckpunkte, an die sich die Mitgliedkantone zu halten haben. Der zweijährige Kindergarten wird obligatorisch (im Thurgau bereits zu 95 Prozent umgesetzt). Der Unterricht einer ersten Fremdsprache beginnt in der 3. Klasse, die zweite Fremdsprache ab der 5. Klasse. In verschiedenen Unterrichtsfächern werden Basisstandards definiert: einheitliche Lehrpläne und Lehrmittel; Blockzeiten; Angebot von Tagesstrukturen mit Kostenbeteiligung der Eltern, dessen Nutzung freiwillig ist.

Anlässlich der FrauenInsel vom Donnerstag, 25. September, 20 Uhr, diskutieren auf Einladung des Gemeinnützigen Frauenvereins und der Frauengemeinschaft Romanshorn Befürworterinnen und Skeptikerinnen unter der Leitung der Journalistin Christa Kamm im Hotel Inseli (Schloss-Saal) zum Thema «HarmoS – Chance für Kinder und Jugendliche, oder Gefahr für die Familie und Schule?» An der öffentlichen Veranstaltung diskutieren: Maja Iseli, Kantonsrätin; Anna Kaderli, Psychologin für Kinder und Jugendliche; Judith Goldinger, Familienfrau, IG Familie-fründlich; Regula Frischknecht, Familienfrau und Lehrerin. (pd)

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