Die Schülerzahl bleibt stabil

Die Behörde der Schulgemeinde Stachen ist wiedergewählt, Rechnung, Budget und Zusatzkredite wurden gutgeheissen. Der Steuerfuss bleibt bei 50 Prozent. Das Budget sieht einen Ausgabenüberschuss von 73 500 Franken vor.

Regina Morgenegg
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Die alte und die neue Schulbehörde in Stachen: Bestätigt wurden von der Schulgemeindeversammlung Max Berliat, Claudia Straub, Erika Blatter, Gisela Paradisi und Jürgen Schwarzbek (von links). (Bild: Regina Morgenegg)

Die alte und die neue Schulbehörde in Stachen: Bestätigt wurden von der Schulgemeindeversammlung Max Berliat, Claudia Straub, Erika Blatter, Gisela Paradisi und Jürgen Schwarzbek (von links). (Bild: Regina Morgenegg)

stachen. Die Jahresrechnung der Schulgemeinde Stachen schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp 110 000 Franken ab, dies zeugt von einem guten Kostenbewusstsein und auch von sorgfältigem Umgang mit dem Finanzhaushalt in den vergangenen Jahren.

Pensenaufstockung notwendig

Das Budget 2009 sieht einen Ausgabenüberschuss von 73 500 Franken vor. Die Gründe lieferte Schulpflegerin Claudia Straub: «Es wird eine Pensenaufstockung infolge Englisch- und Blockzeiteneinführung und bei der Schulleitung geben.» Bei einem Eigenkapital von 1 Million Franken sei dieses Defizit gut verkraftbar. Schulpräsident Jürgen Schwarzbek weist auf die gesunde Finanzlage der Schulgemeinde hin. Der Steuerfuss könne bei 50 Prozent belassen werden und der Finanzplan zeige auf, dass er auch in den kommenden Jahren nicht erhöht werden müsse. Die Schulbürger stimmten den Anträgen der Behörde zu.

Alte und neue Schulbehörde

In geheimer Wahl wurden alle Behördenmitglieder einstimmig bestätigt. Dies sind Jürgen Schwarzbek (Präsident), Erika Blatter, Gisela Paradisi, Claudia Straub und Max Berliat. Brigitte Graf und Peter Blatter revidieren weiterhin die Rechnung. Als Ersatz für die abtretende Revisorin Gabi Scheuermann wurde der Behörde das Einverständnis gegeben, eine professionelle Unterstützung zuzuziehen. Schwarzbek: «Wir brauchen eine Fachperson, die mit der stetig steigenden Komplexität des Rechnungs- und Steuerwesens vertraut ist.»

Erste und zweite Umbauetappe

Die anwesenden Stimmbürger wurden durch die neu umgebauten, hell und farbenfroh gestalteten Räumlichkeiten im ersten Stock geführt. Dort sind nun Logopädie, Textiles Werken, Aufgabenhilfe und Deutschunterricht untergebracht. Die zweite noch anstehende Umbauetappe betrifft den Dachstock. Es soll ein geräumiger, flexibler Unterrichtsraum entstehen, zudem ein Lehrerzimmer mit Arbeitsraum sowie eine Bibliothek.

Letzter Platz ausgebaut

Max Berliat, Ressortleiter Bau, bestätigt: «Damit ist auch der letzte Platz im Schulhaus ausgebaut, und die Kapazitäten sind optimal genutzt.» Die erste Bauetappe konnte mit eigenen flüssigen Mitteln bezahlt werden, für die zweite Etappe wurde ein Zusatzkredit von 120 000 Franken beantragt. Dieser wurde nötig wegen der denkmalpflegerischen und energetischen Auflagen. Der Zusatzkredit fand Zustimmung wie auch der Kredit für die Schulmöblierung. Schwarzbeks Blick in die Zukunft zeigte, dass dank Zuzügen in die Neubauten im Löffelchratte die Schülerzahl in Stachen stabil bleiben wird.

Im kommenden Schuljahr beginnt der Frühenglischunterricht in der 3. Klasse. Der Start der Blockzeiten sei noch nicht festgelegt, könne aber dank der Flexibilität der kleinen Schulgemeinde schnell eingeleitet werden, so der Schulpräsident.

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