Die Rückkehr nach 15 Jahren

Der FC Romanshorn feiert seinen Aufstieg in die 2. Liga (Tagblatt vom Montag). Trainer Hansi Lienemann und Präsident Erich Lauchenauer über ihre Gefühle und den Grosserfolg.

Stefanie Müller
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Die Ballkünstler freuen sich: Der FC Romanshorn spielt jetzt in der 2. Liga. (Bild: pd)

Die Ballkünstler freuen sich: Der FC Romanshorn spielt jetzt in der 2. Liga. (Bild: pd)

«Wir haben noch auf dem Platz in Münsterlingen zusammen ein Bier getrunken», sagt Erich Lauchenauer, Präsident des FC Romanshorn, zum geglückten Aufstieg der Mannschaft in die 2. Liga. Die Fans, die nach dem Spiel noch geblieben seien, hätten mitgefeiert. Trainer Hansi Lienemann hierzu: «Es war eine glatte und spontane Feier.»

Glückliche Ballkünstler

Mit dem Unentschieden gegen den FC Münsterlingen und der Niederlage des zweitplazierten FC Steinach war dem FC Romanshorn der Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Die Ballkünstler dürfen sich freuen, denn zu Beginn der Spielserie hatte niemand ernsthaft damit gerechnet. In den ersten drei Spielen musste das Team Niederlagen einstecken. «Wir waren schlecht gestartet», sagt auch Präsident Erich Lauchenauer. «Doch der Wille der Spieler und der gute Teamgeist, der sich über die Jahre entwickelt hatte, haben sich ausbezahlt», ist sich Lauchenauer sicher.

Trainer Hansi Lienemann seinerseits ist überzeugt, dass seine Mannschaft im konditionellen Bereich eine der Besten sei. Nur so hätten die Spieler oft in den Schlussphasen von Partien ein hohes Tempo vorlegen können. Er findet zudem, seine Mannschaft habe in schwierigen Situationen Charakterstärke gezeigt. Die Spieler nimmt er als eine zusammengeschweisste Truppe mit einer guten Struktur wahr. «Eine solche Kollegialität habe ich noch nie erlebt», sagt er nicht ohne Stolz.

Potenzial für die 2. Liga

«Das Team hat fussballerisch das Potenzial, in einer höheren Liga zu spielen», meint Trainer Hansi Lienemann zur Herausforderung 2.-Liga-Fussball. Darum wird es keine grossen Veränderungen geben. «Das Team bleibt zusammen», so der Trainer. Präsident Erich Lauchenauer hält fest, es werde zwar zu wenigen punktuellen Verstärkungen kommen, aber «der FC Romanshorn bleibt seinen Leuten treu.»

Realistische Ziele setzen

«Seit 15 Jahren spielte der FC Romanshorn nie mehr in der 2. Liga», weiss Erich Lauchenauer. «Unser Ziel ist es, dort zu bleiben.» Hansi Lienemann ist optimistisch: «Es ist wichtig, sich realistische Ziele zu setzten. Die Mannschaft hat mit ihrem Aufstieg bewiesen, dass sie gut gesteckte Ziele erreichen kann.»

Hansi Lienemann, Trainer

Hansi Lienemann, Trainer

Erich Lauchenauer, Präsident

Erich Lauchenauer, Präsident

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