Die richtige Sprache finden

ROMANSHORN. 194 Personen folgten der Einladung zum 19. Unternehmerforum. Das Thema dieses Jahr: KMU-Marketing klipp und klar – ein Abend ohne Fachchinesisch.

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Das Forum bot Gelegenheit zum Austausch mit anderen Besuchern. (Bild: pd)

Das Forum bot Gelegenheit zum Austausch mit anderen Besuchern. (Bild: pd)

«Das ist ein neuer Rekord», freute sich Stefan Ströbele von der gleichnamigen Firma aus Romanshorn, die den Anlass organisiert hatte. «In nur zwei Wochen haben uns 194 Anmeldungen erreicht. 35 Stühle haben wir dieses Jahr zusätzlich in die Eventhalle von Autobau Romanshorn gestellt», so der Geschäftsleiter.

Als Novum waren die Gäste dazu eingeladen, ihre persönlichen Fragen mitzubringen. «Speed-Coaching» nannte das Hansjörg Enz, der als Moderator souverän durch den Abend führte.

Worauf es ankommt

Wie präsentiert sich ein KMU dem Markt, damit seine Leistung verstanden – und in Erinnerung behalten wird? Was funktioniert, was nicht? Solche Fragen – und die Antworten darauf – standen im Mittelpunkt des Abends. Der heimliche Star am letzten Donnerstag war Vittoria Hengartner. Hinreissend und mitreissend erzählte sie die Geschichte, wie sie die Traditionsfirma Praliné Scherrer kaufte – und zu neuem Glanz führte. Mit Hartnäckigkeit, innovativen Ideen – und konsequentem Marketing.

Im Gespräch mit zwei Jungunternehmern erklärten drei Mitarbeiter der Firma Ströbele, worauf es bei einem erfolgreichen Marketing ankommt.

Kundennutzen im Zentrum

In einer weiteren Gesprächsrunde führte Samuel Enz in lebendigen Worten aus, welche Erfahrungen er gemacht hat. Was für ihn funktioniert – und was nicht. Enz führt gerade seine dritte Firma zum Erfolg.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion komplettierte der deutsche Marketing-Profi Wolfgang Gerstenbauer die Runde. Ein Fazit des Abends: Für ein erfolgreiches Marketing ist es zentral, «die Brille des potenziellen Kunden anzuziehen», wie gesagt wurde. Im Zentrum stehe nicht die Leistung des Anbietenden, sondern der Kundennutzen.

Netzwerk pflegen

Wie immer bot das zur Tradition gewordene Unternehmerforum auch die Gelegenheit, das Netzwerk zu pflegen – oder einfach ungezwungen zu plaudern. Für die kulinarischen Höhepunkte sorgte der Landgasthof Seelust. (red.)

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