Die Raiffeisen lädt zum Vortrag über die Finanzlage

ARBON. «Amerika und die Schweiz gegen den Rest der Welt.» Wer fühlt sich da nicht mitgemeint? Positive und misstrauische Gefühle wechseln sich ab, und trotzdem folgen viele der Einladung der Raiffeisenbank, die in den grossen Saal im «Bad Horn» lädt und mit einer Ansprache von Jens Korte wirbt.

Hedy Züger
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Patrick Windler Stellvertretender Vorsitzender der Raiffeisenbank Arbon (Bild: pd)

Patrick Windler Stellvertretender Vorsitzender der Raiffeisenbank Arbon (Bild: pd)

ARBON. «Amerika und die Schweiz gegen den Rest der Welt.» Wer fühlt sich da nicht mitgemeint? Positive und misstrauische Gefühle wechseln sich ab, und trotzdem folgen viele der Einladung der Raiffeisenbank, die in den grossen Saal im «Bad Horn» lädt und mit einer Ansprache von Jens Korte wirbt.

Zwar ist Korte nicht ganz Obama, doch ist uns der Korrespondent vertraut, der mal Glück verheissende, mal bedrohlich wirkende Botschaften von der Börse an der Wall Street verbreitet. Der New York Stock Exchange sei unverzichtbar, so Korte, und betitelt dann auch sein Buch: «Rettet die Wall Street – Warum wir die Zocker brauchen». Korte berichtet täglich in den Medien, wie es unseren Ersparnissen geht.

Auch der stellvertretende Vorsitzende der Raiffeisen Regio Arbon, Patrick Windler, begrüsst das Publikum aus Arbon und den umliegenden Gemeinden. Er erinnert an den Paukenschlag der Nationalbank, als der feste Wechselkurs fiel. Die Schweiz trage die Folgen – laut Korte hauptsächlich «negative». Die Sache mit dem Euro hätte gemächlicher erfolgen müssen. Korte sagt weiter, dass der Anleihenmarkt in Amerika seit langem stabil sei. «Aber genau aus dieser Ecke könnten Probleme auf uns zukommen», vermutet Korte. Ebenso fatal wäre, wenn im Herbst in den USA die Zinsen anstiegen. Die Zuhörerschaft merkt sich die Gefahren und versprüht kurz darauf schon wieder Zuversicht. Denn nach dem Vortrag wird in der Hotelhalle ein Apéro riche serviert.