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Die Opis können immer noch rocken

Legendär und neu formiert: Ten Years After rockt die Bühne am Sommernachtsfest in Romanshorn. Von der Urbesetzung sind die alten Haudegen Ric Lee und Chick Churchill übrig geblieben. Das Publikum kommt in den Genuss eines fulminanten Konzertes.
Barbara Hettich
Die beiden Neuen bei Ten Years After: Bassist Colin Hodgkinson und Frontmann Marcus Bonfanti. (Bild: Barbara Hettich)

Die beiden Neuen bei Ten Years After: Bassist Colin Hodgkinson und Frontmann Marcus Bonfanti. (Bild: Barbara Hettich)

ROMANSHORN. Aynsley Lister lässt seine Gitarre heulen. Der britische Rock-Blues-Gitarrist zelebriert mit seiner Band gradlinigen und melodiösen Rock. Im Publikum werden Luftgitarren ausgepackt. Bei Purple Rain kann niemand mehr ruhig stehen. Aynsley Lister macht einen hervorragenden Job als Vorband. Er stimmt das Publikum auf ein aussergewöhnliches Rockkonzert ein, das noch folgen sollte.

Auf einen Drink mit der Band

Vor der Bühne wird es enger, vom Teenager bis zum Rentner – alle warten gespannt auf den Hauptact. Da ist etwa Ruth, die 62jährige Baslerin. Sie ist nur wegen Ten Years After nach Romanshorn gekommen. «Ich habe sie erstmals 1983 live in Basel gesehen, seither besuche ich praktisch all ihre Konzerte in der Schweiz oder in Süddeutschland», erzählt sie.

Eine Freundschaft habe sich mittlerweile entwickelt, nach dem Konzert nehme sie jeweils mit den Bandmitgliedern noch einen Drink. Ruth weiss viel über die Band zu erzählen: Schlagzeuger Ric Lee und Keyboarder Chick Churchill sind von den Gründungsmitgliedern übrig geblieben. Im Dezember 2013 hat sich die Band einmal mehr neu formiert. «Ich bin gespannt, insbesondere auf den jungen Frontmann Marcus Bonfanti.» Neu dabei sei zudem Bassist Colin Hodgkinson, der 69-Jährige habe lange bei Spencer Davis gespielt. Ruth wie auch die vielen anderen Fans wurden nicht enttäuscht. Marcus Bonfanti hat schnelle Finger, lässt sie in atemberaubender Geschwindigkeit über die Saiten passieren. Die langen schwarzen Haare schleudert er hin und her.

Hommage an Alvin Lee

Das Publikum ist begeistert, seine Bandkollegen, die durchaus seine Opas sein könnten, schauen entzückt seinem Spiel zu, um dann nicht weniger temperamentvoll ihrerseits die Saiten, Tasten oder Schlagzeugbecken zu bearbeiten. Minutenlange Solis offenbaren ihre Virtuosität. Natürlich gab es zum Schluss eines fulminanten Konzerts auch noch «Going Home» – eine Hommage an den 2013 verstorbenen Gitarristen Alvin Lee, der einst in Woodstock mit diesem Song für Furore sorgte.

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