Die neuen Grenzen fürs Bauen sind abgesteckt

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Romanshorn Es war ein langer Prozess, der jetzt zu Ende geht. Der Stadtrat hat den so genannten Rahmennutzungsplan für die Information und Mitwirkung der Bevölkerung sowie zur kantonalen Vorprüfung verabschiedet. Bestandteile sind das Baureglement sowie der Zonen- und der Schutzplan. Der Gestaltungsrichtplan Innenstadt löst den bisherigen Rahmengestaltungsplan Kerngebiet ab. Zu all diesen Unterlagen können sich die Romanshorner vom 12. Januar bis 12. März 2018 äussern. Anschliessend folgt die 20-tägige Planauflage.

Der Rahmennutzungsplan ist aufgrund der neuen kantonalen Planungs- und Baugesetzgebung an die geänderte Gesetzgebung und die geänderten Verhältnisse seit der letzten gesamthaften Revision Ende des 20. Jahrhunderts anzupassen. Da die bisher geltende Ausnützungsziffer entfällt, eröffnen sich Chancen, bei den künftigen Bauvorschriften vermehrt auf die Siedlungs- und Freiraumqualität zu fokussieren, heisst es in einer Mitteilung. Beim Zonenplan werden die Rahmenbedingungen für eine massvolle bauliche Verdichtung geschaffen, wobei zur Sicherung von Grün- und Freiräumen entsprechende Flächen sichergestellt werden. Der Schutzplan werde übersichtlicher gestaltet, insbesondere bezüglich der Kulturobjekte, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Innenstadt besteht aus den drei im kommunalen Richtplan verankerten Entwicklungsschwerpunkten Stadtkern, Hafenbecken und Hafenpark. Während für das Gebiet Hafenpark noch der Rahmenplan der SBB bezüglich der langfristigen Entwicklung der Bahninfrastruktur abgewartet werden muss, konnten für das übrige Gebiet die städtebaulichen Grundlagen erarbeitet werden. (red)