Die neuen Alten kommen

Es gibt sie nicht mehr, die drei Generationen «Kind/Jugendlich», «Erwachsene» und «Betagte».

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Es gibt sie nicht mehr, die drei Generationen «Kind/Jugendlich», «Erwachsene» und «Betagte».

In unserer Gesellschaftsstruktur gebe es nämlich ein neues drittes Alter der 60- bis 80-Jährigen, die durchaus noch belastbar, leistungsfähig und erfahren seien, betonte Peter Gross in seinem Referat «Glücksfall Alter?». Die neuen Alten würden noch lange nicht zum alten Eisen gehören. «51 Prozent der Pensionierten möchten noch weiterarbeiten.»

Der 70jährige Professor für Soziologie forderte Jobs für die neuen Alten und meinte, gerade im Sicherheitsbereich könnten diese mit ihrer Erfahrung für mehr Ruhe sorgen. «Und passen Sie auf, alte Menschen sind gefährlich. Sie haben keine Angst vor der Zukunft.»

Mit seinen lebendigen Ausführungen sorgte der Referent für manches Schmunzeln und lautes Lachen. Seine Lebendigkeit wirkte so ansteckend, dass sein Buch «Glücksfall Alter?» nach dem Referat guten Absatz fand. (mus)

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