Die neue Brücke steht

Der Kemmenbach bildet die natürliche Grenze zwischen Märstetten und Wigoltingen. Über den Bach führt aber auch der Verbindungsweg zwischen den beiden Gemeinden.

Werner Lenzin
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Vertreter der beiden Gemeinden freuen sich über die Rohbauvollendung der neuen Brücke. (Bild: pd)

Vertreter der beiden Gemeinden freuen sich über die Rohbauvollendung der neuen Brücke. (Bild: pd)

Märstetten/wigoltingen. Der Kemmenbach oder «Chemibach», wie er im Volksmund oft genannt wird, bildet die natürliche nördliche und westliche Grenze zwischen den Gemeinden Märstetten und Wigoltingen. Die Kemmenbachbrücke aus dem Jahre 1926, unweit der Grubmühle gelegen, musste infolge ihrer Baufälligkeit in den vergangenen Wochen neu erbaut werden. Sie verbindet die beiden Gemeinden Märstetten und Wigoltingen.

Gemeindegrenze im Bach

Die Gemeindegrenze verläuft mitten im Bachlauf. Wegen der Baufälligkeit musste für die befahrenden Fahrzeuge ein Höchstgewicht von 3,5 Tonnen festgelegt werden. Die Durchgangsstrasse über die Brücke wird hauptsächlich vom landwirtschaftlichen Verkehr, von Velofahrern und von Fussgängern benützt. Gemäss Bauunternehmer Herbert Wälter ist die Rohbauvollendung in diesen Tagen erfolgt und mit der Benützung der neuen Brücke kann in anderthalb Monaten gerechnet werden. Die Brücke steht auf wenig tragfähigem Untergrund und beidseits mussten je neun 5,5 Meter lange Stahlträger eingerammt werden.

Eichenpfähle entdeckt

Bei dieser Arbeit sind die über hundertjährigen Eichenpfähle der alten Brücke hervorgekommen. Für die schlaff armierte offene Rahmenbrücke, deren Fundament in die Brückenplatte eingespannt ist, wurden rund 100 Kubikmeter Beton sowie 8,5 Tonnen Eisen verarbeitet. Die Kosten für die beiden Gemeinden belaufen sich auf 250 000 Franken.

Die alte Brücke aus dem Jahr 1926 war baufällig. (Archivbild: Werner Lenzin)

Die alte Brücke aus dem Jahr 1926 war baufällig. (Archivbild: Werner Lenzin)

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