Die Neuauflage kommt gut an

In Mattwil fand am Wochenende das erste Udinesefest unter einem neuen Organisationskomitee statt. Hunderte von Besuchern kamen und freuten sich darüber, dass der Traditionsanlass weitergeführt wird.

Rudolf Steiner
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Der ehemalige Mattwiler Dani Felber trat am Udinesefest auf. (Bild: Rudolf Steiner)

Der ehemalige Mattwiler Dani Felber trat am Udinesefest auf. (Bild: Rudolf Steiner)

MATTWIL. Vor einem Jahr stand die Weiterführung des traditionellen Udinesefestes in Mattwil nach der 30. Durchführung durch die Gründergeneration rund um den Friauler Sergio Montagnese noch auf Messers Schneide. Dank einiger initiativer Köpfe aus Mattwil fand sich aber schnell eine Gruppe Leute um Remo Sprenger und Barbara Meijerink, die sich um die weitere Durchführung kümmerten. So erlebte das Mattwiler Dorffest am Wochenende eine rauschende Neuauflage mit einigen Neuerungen und einem vollen Zelt.

OK-Chef kennt Dani Felber

Die neuen Organisatoren haben grosse Teile des über 30 Jahre erfolgreichen Konzeptes übernommen und mit einigen neuen Programmteilen ergänzt. So sorgte auch dieses Jahr traditionsgemäss eine Blaskapelle aus dem Friaul, die Banda musicale di Caio unter Direttore Andrea Picogna, an allen drei Tagen für beste Unterhaltung. Neu war die Gestaltung des Samstagabends. Es gab einen attraktiven Showact mit dem bekannten Bandleader und Trompeter Dani Felder, der bis zu seinem Wegzug vor einem halben Jahr in Mattwil wohnte. Für das Gastspiel mit seiner Partyband kehrte er am Wochenende für einen Abend in seine alte Heimat zurück und sorgte mit seinem temperamentvollen zweistündigen Auftritt für gute Stimmung im Zelt. Der Auftritt von Dani Felber und seiner Partyband war möglich dank grosszügiger Sponsoren und persönlicher Beziehungen, die einzelne Mitglieder aus dem OK-Team zum Musiker haben. Diese hat OK-Chef Remo Sprenger sogar zu einem Auftritt mit Dani Felber auf der Bühne verholfen. «Remo ist ein Freund von mir und geht zu mir in den Trompetenunterricht», sagte der Heimweh-Mattwiler Daniel Felber. An diesem Abend wurde er von seiner ganzen Familie unterstützt. Frau Claudia, Tochter Carina, Mutter und Blasmusikdirigentin Marianne und Gotte Bea, sie alle waren mit dabei. Vor allem die beiden Sängerinnen, Crystal Night aus den USA und Tatjana Hines von der Elfenbeinküste, rissen zu den Tönen der extra für dieses Konzert zusammengetrommelten Band das Publikum von den Sitzen. «Ihr seid das beste Publikum der Welt, unglaublich, was hier in Mattwil abgeht», lobte der 42jährige Bandleader das nach mehr Zugaben lechzende Publikum.

Der caritative Zweck bleibt

Was bei der Neuauflage des Udinesefestes ebenfalls nicht geändert wurde, ist der caritative Zweck des Anlasses. Kam der Gewinn in den letzten Jahren vor allem der Krebshilfe Thurgau zugute, wurde von den Organisatoren laut Barbara Meijerink dieses Jahr der Entlastungsdienst Thurgau ausgewählt.