Die Narren feiern drei Tage lang

Amriswil bereitet sich auf die närrischen Tage vor. Die Fasnachtsgesellschaft Mufu bietet gleich mehrere Maskenbälle an, einen Umzug und ein geräuschvolles Ausguggen.

Rita Kohn
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Präsident André Schlatter (Bild: rk)

Präsident André Schlatter (Bild: rk)

AMRISWIL. Drei Tage lang närrisches Treiben unter dem Motto «Karibische Nächte»: Die Amriswiler Fasnacht kommt zwar spät, aber intensiv. Mufu-Präsident André Schlatter sagt denn auch: «Ich kenne keinen anderen Ort im Thurgau, an dem während drei vollen Tagen Fasnacht gefeiert wird.»

Dass die Amriswiler Fasnacht erst zwei Wochen nach der kalendarischen Fasnacht (22. bis 24. Februar) stattfindet, sieht André Schlatter als ideale Lösung. Früher hätten sich viele Anlässe in der Region konkurrenziert und sich so gegenseitig die Kundschaft streitig gemacht. Nun würden sich die Anlässe gegenseitig unterstützen.

Mit Showprogramm

Zu den Besonderheiten der Amriswiler Fasnacht gehört der Muggä-Ball, der am Freitag, 22. Februar, ab 20 Uhr im Pentorama stattfindet. «Wir bieten hier jenen, die keinen reinen Maskenball mit Guggenmusik suchen, eine andere Form von Fasnachtsball», sagt Schlatter. Der Muggä-Ball lebt von einem Showprogramm mit Schnitzelbänken, dem Komiker Schösu, dem Bodensee Quintett und drei Guggen. Auftreten werden auch die Mufu und der DTV Oberaach.

Zum Muggä-Ball können die Mufu-Sponsoren auf einen speziellen Fahrservice zurückgreifen: Sie werden von einer Stretchlimousine abgeholt und ins Pentorama gebracht. «Das wird gerne genutzt», sagt André Schlatter.

Mit Maskenprämierung

Einen Maskenball mit Guggenmusik, den Mürztalern und einer grossen Maskenprämierung bietet die Mufu am Samstagabend. In den letzten Jahren hat sich die Narre-Party vom Samstag ein Stammpublikum gesichert. Vor allem jüngere Gäste geniessen den fröhlichen Trubel. Bis 21 Uhr geniessen Maskierte freien Eintritt. «Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit dieser Regelung», sagt André Schlatter.

Auch dass die Narre-Party bereits ab 16 Jahren besucht werden kann, habe sich bewährt. «Wir sind der Meinung, dass auch 16-Jährige ihren Spass mit der Fasnacht haben sollen.» Ein Sicherheitsdienst im und ums Pentorama würde dafür sorgen, dass es zu keinen Auswüchsen käme und niemand gefährdet sei.

Konsequent einfordern

Am Sonntag schliesslich findet um 13.30 Uhr der Fasnachtsumzug mit 51 Nummern statt. Mit dabei sind zehn Guggenformationen, die anschliessend an den Umzug ins Pentorama zur Uusguggete einladen. Gemäss André Schlatter wird am Sonntag beim Publikum der Obolus von 7 Franken für die Umzugsplakette konsequent eingefordert. «Wir zahlen an die Umzugsteilnehmer eine Spesenentschädigung aus», sagt Schlatter. Dies werde unter anderem mit dem Plaketten-Geld finanziert.

Weitere Informationen mit genauem Programm finden sich unter www.mufu.ch.