Die Muoler Kirche muss im Dorf bleiben

Die Schule Muolen und die Katholische Kirchgemeinde Muolen luden am Montag zur Bürgerversammlung ein. Beide Rechnungen und das Budget wurden genehmigt.

Trudi Krieg
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MUOLEN. Robert Gisler, Präsident des Kirchenverwaltungsrates, informierte an der Kirchbürgerversammlung über den Stand bezüglich Seelsorgeeinheit der Pfarreien Wittenbach-Kronbühl, Häggenschwil und Muolen. Bischof Markus Büchel hatte am 27. Juni 2012 den Entschluss des Bistums St. Gallen mitgeteilt, diese Gemeinden zu einer Seelsorgeeinheit zusammenzuschliessen.

Zurzeit sind von 142 Pfarreien 97 in 21 Seelsorgeeinheiten integriert. Die Pfarreien und Kirchgemeinden bleiben bestehen. Die seelsorgerlichen Aufgaben werden von einem Pastoralteam in einer Seelsorgeeinheit gemeinsam getragen. Die Seelsorgenden und die Pfarreiräte seien daran, ein Seelsorgekonzept zu erarbeiten. Der Pfarrei- und Kirchenverwaltungsrat von Muolen werden alles daransetzen, um die Pfarrei St. Josef bestmöglich in der zukünftigen Seelsorgeeinheit zu positionieren. «Die Kirche muss im Dorf bleiben.»

Fraueneinsatz

Tanja Langenauer, Präsidentin der Frauengemeinschaft Muolen, stellte zum Jubiläum 100 Jahre Katholischer Frauenbund St. Gallen-Appenzell die Tätigkeiten der örtlichen Frauengemeinschaft vor, «um auch den Männern zu zeigen, was die Frauengemeinschaft alles macht». Monika Germani stellte die von ihr erarbeitete und betreute neue Website der Kirchgemeinde vor. Unter www.kath-muolen.ch werden aktuelle Pfarreiratsnachrichten und Meldungen aus dem Bistum aufgeschaltet.

Robert Gisler dankte allen, die in irgendeiner Form in der Kirchgemeinde aktiv mitwirken. Für langjährige Tätigkeiten ehrte er: Elisabeth Hug, 30 Jahre Raumpflegerin; Roman Oberholzer, 20 Jahre Chorleiter und Organist; Hermann Müller, 10 Jahre Pfarrer in der Pfarrei Muolen; Schwester Bärbel Aichele, 10 Jahre Mitarbeit in der Pfarrei; Andreas Capol, 10 Jahre als Sakristan.

Rechnung bewilligt

Die Jahresrechnung 2012 schliesst um rund 20 000 Franken besser ab als budgetiert. Der Rückschlag beträgt etwas mehr als 12 000 Franken. Die Stimmberechtigten hiessen die Jahresrechnung einstimmig gut.

Im Jahr 2014 kann die Pfarrei Muolen das 200-Jahr-Jubiläum feiern. «Das Wie steht noch in den Sternen, aber feiern werden wir», kündigte Gisler an. Er wies auch auf das Erwachsenenbildungsangebot der beiden Pfarreien Häggenschwil und Muolen hin.

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