Die Mieterwünsche machen den EPA-Neubau teurer

Das ehemalige EPA-Gebäude wird am 9. September als neues Einkaufszentrum eröffnet. Der Bau kommt neu auf 14 statt auf 11 Millionen Franken zu stehen.

Martin Bänziger
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Umbau des ehemaligen Epa-Gebäudes: 95 Prozent der Verkaufsflächen sind bereits vermietet. (Bild: cas)

Umbau des ehemaligen Epa-Gebäudes: 95 Prozent der Verkaufsflächen sind bereits vermietet. (Bild: cas)

kreuzlingen. Man stehe mit der Modernisierung und Neugestaltung des ehemaligen Warenhauses genau im Zeitplan, versichert der Amriswiler Unternehmer und EPA-Besitzer Hermann Hess auf Anfrage. Die Eröffnung finde – wie bekannt – am 9.9.09 statt; der Name des neuen Gebäudes werde aber erst an der Medienorientierung vom 11.Februar bekanntgegeben.

Teurer als geplant

Dass die Neugestaltung 3 Millionen teurer als geplant ist, habe verschiedene Gründe, unterstreicht Hess. So sei ein Umbau in seiner Kostenfolge immer schwieriger zu berechnen als ein reiner Neubau. Auch sei die EPA 1972 erbaut worden, also 37 Jahre alt. Die neuen Mieter hätten daher zusätzliche Wünsche angebracht, die selbstverständlich auch höhere Mieten nach sich zögen. Und zudem werde das neue Einkaufszentrum Minergie-Standard aufweisen, weshalb zusätzliche energetische Anstrengungen nötig gewesen seien.

95 Prozent vermietet

Die Verkaufsflächen werden im Erdgeschoss rund 2500 Quadratmeter und im Obergeschoss 2000 Quadratmeter umfassen. 4300 Quadratmeter, also rund 95 Prozent der Verkaufsflächen, seien bisher vermietet. Hess führt den Erfolg in der Mietvergabe auf das Betriebskonzept mit möglichst hohem Mietermix und auf den Standort Kreuzlingen zurück. Der Bauherr will Ende Mai die Rohbauübergabe an die Mieter durchführen. Der Generalunternehmer HRS wird seine Bautätigkeit bis 14. August beendet haben.

Gerade die Hauptstrasse sei ein sehr attraktiver Einkaufsort, weshalb das Projekt des Stadtrates zur Neugestaltung der Strasse zu begrüssen sei, betont Hermann Hess. Auch würden die Kreuzlinger allzu oft ihr Licht unter den Scheffel stellen und zu wenig versuchen, das noch brachliegende Potenzial auch in der Kernzone zu nutzen.

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