Die Literaria will mit Kultur Nischen besetzen

Der Kulturverein Literaria blickt auf ein erfreuliches Jahr zurück. Im Vorstand wurden Vakanzen wiederbesetzt.

Claudia Gerrits
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Bischofszell. Bisher hatte die Literaria jeweils gleichentags zum Jahresausflug und zur Jahresversammlung eingeladen. Dieses Jahr werden die Anlässe separat durchgeführt. Der Ausflug am 24. September führt in die Kunstgiesserei Sittertobel in St. Gallen.

Lesung mit Lukas Hartmann

Neun Veranstaltungen mit Kultur aus den verschiedensten Sparten präsentierte die Literaria im Programm 2010/11. Wie Präsident Otto Raymann in seinem Jahresrückblick erwähnte, fanden alle Anlässe von Konzerten über Kabarett bis zum Vortrag ihr Publikum, wenn auch nicht immer in gleichem Masse. Zu einem «Grossereignis für Bischofszell» wurde die Lesung mit Lukas Hartmann. Unterschiedlich besucht waren hingegen die «Nachrichten» mit Hubertus Huber alias Urs Welter, die wiederkehrend alle zwei Monate im Programm standen. Es habe sich gezeigt, dass Bischofszell für kontinuierliche Veranstaltungen dieser Art zu klein sei. Es sei anspruchsvoll, Nischen zu finden, welche die Literaria füllen könne.

«Wie die Jahresrechnung ausweist, haben wir finanziell sorgfältig gewirtschaftet», hielt Otto Raymann fest. Kassier Emil Baumgartner präsentierte eine positive Jahresrechnung. Sie weist einen Gewinn von 1200 Franken aus bei Einnahmen von 24 300 Franken und Ausgaben von 23 100 Franken. Wie immer sind die Künstlergagen der grösste Ausgabenposten, diesmal sind es 16 500 Franken. «Zusätzlich zu den Mitgliederbeiträgen und Eintritten sind wir immer auf wohlwollende Unterstützung von Sponsoren angewiesen», betonte Raymann.

Wechsel im Vorstand

Nach drei Jahren im Vorstand reichte Charlotte Kehl ihren Rücktritt ein. «Sie hat vieles ins Rollen gebracht», würdigte Otto Raymann ihr Engagement. Charlotte Kehl wird die Literaria in literarischen Belangen weiterhin unterstützen. Neu wählte die Versammlung Marianne Fontanive und Martin Herzog in den Vorstand, der damit wieder acht Mitglieder zählt. Nicht im Vorstand, aber beratend wird zudem Verena Weber die Literaria im klassischen Musikbereich unterstützen.

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