Die letzten Grüsse zum Neujahr

Seit 16 Jahren ist Hanspeter Gantenbein Wuppenauer Gemeindeammann. Er initiierte einst den Neujahrs-Apéro. Dieser war nun sein letzter im Amt.

Christoph Heer
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Gemeindeammann Hanspeter Gantenbein und Ehefrau Lilian wünschen den Wuppenauern ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2015. (Bild: Christoph Heer)

Gemeindeammann Hanspeter Gantenbein und Ehefrau Lilian wünschen den Wuppenauern ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2015. (Bild: Christoph Heer)

WUPPENAU. Es kamen viele Wuppenauer am Donnerstagmorgen zur Neujahrsbegrüssung ins Restaurant Löwen, weil Hanspeter Gantenbein zum letzten Mal als Gemeindeammann eine Neujahrsansprache hielt. Vor 16 Jahren, als er das Amt des Gemeindeoberhauptes übernommen hatte, lancierte er sogleich diesen mittlerweile nicht mehr wegzudenkenden Anlass. So strömten über 50 Besucher ins extra für den Apéro geöffnete Restaurant Löwen. «Grosser Dank dafür an Sheila Hernando und ihr Team. Genau das widerspiegelt unser Zusammenleben in unserer Gemeinde. Da wird einander geholfen und wenn nötig Unterstützung angeboten. Vielfach sind es die kleinen Dinge, welche eine funktionierende Gemeinde ausmachen», sagte Hanspeter Gantenbein.

Er wird nicht verschwinden

Er betonte, dass man ein intensives Jahr hinter sich gebracht habe. «Nur schon die Umsetzung unseres Leitbildes nahm viel Kraft in Anspruch. Nichtsdestotrotz wird Wuppenau weiter vorwärts gehen, neue Vorhaben realisieren und Vorgaben anpacken», so Gantenbein. Er betonte indes, dass er auch nach Ablauf seiner Zeit als Gemeindeammann tatkräftig für das Wohl Wuppenaus zur Verfügung stehen werde.

Aufgerückt auf Rang vier

Statistiken lügen selten. Dementsprechend hell strahlten Gantenbeins Augen, als er von der finanziellen Entwicklung Wuppenaus berichtete. «Vor 15 Jahren befand sich unsere Gemeinde noch an zweitletzter Stelle im Ranking des Nettovermögens aller Gemeinden im Einzugsgebiet von Wil. Mittlerweile schnuppern wir am Podest und belegen den vierten Platz». Wuppenau habe seine sechs Millionen Franken Schulden in zwei Millionen Franken Vermögen umgemünzt. Der Steuerfuss sank in den letzten 15 Jahren von 90 auf 58 Prozent.

Hanspeter Gantenbein betonte, dass er die letzten Monate als Gemeindeammann immer noch 100 Prozent Einsatz geben werde. «Ohne das grosse Engagement von allen Mitbürgern wäre es aber nicht möglich, eine derart toll funktionierende Gemeinde zu führen. In diesem Sinne: Es guets Neus.»