Die letzte Show aus Altnau

Zum Ende ihre Zeit an der Sekundarschule Altnau präsentierten die Abschlussklassen die TV-Sendung «Wetten, dass…?», live aus der Schwärzi-Halle.

Daniela Ebinger
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Im Handstand Ballone zerplatzen: Die Schulabgänger gaben alles. (Bild: Daniela Ebinger)

Im Handstand Ballone zerplatzen: Die Schulabgänger gaben alles. (Bild: Daniela Ebinger)

altnau. Die Mehrzweckhalle Schwärzi verwandelte sich beim Schulabschluss der Sekundarschule in die Live-Sendung «Wetten, dass…?» mit Thomas Gottschalk. Dieser, alias Lehrer Thomas Rutishauser, musste schnell einsehen, dass seine letzte Show auf Mallorca war und nicht in Altnau. Gekonnt übernahmen somit die Schüler Jessica Vogt, Manuel Krömler und Janis Lüthi die Moderation. Beinahe originalgetreu verlief der Ablauf mit spannenden Wette, abwechslungsreichen Showeinlagen, Talkrunden auf dem roten Sofa und der traditionellen Saalwette. So präsentierten die über 80 Schüler fast perfekt inszenierte Tanzeinlagen, und sogar Michael Jackson lebte wieder auf. Bei einer Wette traten Schüler gegen Lehrer an. Beide Parteien zerplatzten im Handstand gleich viele Ballone.

Nicht ständig meckern

Bei der Talkrunde blickten die Schüler Adrian Bruderer, Sibylle Rutishauser und Natalie Trafelet auf die vergangenen drei Jahre zurück. Sie fanden den Zusammenhalt und den Klassengeist einfach genial. Die Klassenlager und das Schülerfest waren Highlights. Auch gemütlich haben es sich der Schulleiter und der Schulpräsident auf dem Sofa gemacht. Schulleiter Paul Vetterli bleibt der abgehende Jahrgang bestimmt als sehr begeisterungsfähig in Erinnerung. Auch Schulpräsident Hans Feuz staunt über das Wirken dieser Schüler. «Sie haben es fertig gebracht, dass der Präsident an diesem Abschlussabend keine Rede schwingen muss», sagt Feuz erfreut. Auch in die Runde wurde der Lehrer Dieter Frei aufgenommen. Er verlässt das Lehrerteam und tritt nach elf Amtsjahren seine Pensionierung an.

Zum Abschied flossen Tränen

Auf den ersten Lohn freut sich Tobias Schüpbach. «Ich werde mir einen Wunsch erfüllen, der mich immer an diesen Moment erinnern wird.» Viele der Jugendlichen fallen sich nach ihrem letzten gemeinsamen Auftritt mit Tränen in den Augen in die Arme.