Die Landi kann das Land im Schrofen kaufen

Zwar war gegen den Kaufpreis Opposition laut geworden, dennoch hiessen die Stimmberechtigten den Landverkauf an die Landi gut.

Rita Kohn
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AMRISWIL. Der Kaufpreis sei nicht marktkonform, hatten verschiedene Amriswiler vor dem Abstimmungswochenende moniert und eine Ablehnung des Landgeschäfts mit der Landi beantragt. Der Stadtrat begründete den Preis mit der Vereinbarung, die im Zusammenhang mit dem Baurecht getroffen wurde.

Die Argumente des Stadtrates waren stichhaltig genug: Mit 1612 Ja zu 393 Nein sprachen sich die Amriswilerinnen und Amriswiler deutlich für den geplanten Landverkauf an die Landi aus.

Bereits vor einigen Wochen hatten die Genossenschafter der Landi das Landgeschäft abgesegnet. Eigentümerin der Parzelle im Schrofen wird demnach die Landi Aachtal AG, sie stellt es der Tochter Landi-Markt zur Verfügung. Bereits heute steht auf dem Grundstück der inzwischen aufgrund des guten Geschäftsgangs bereits vergrösserte Landi-Markt.

Nicht primär um den Verkaufspreis sondern vielmehr um einen umsichtigen und zurückhaltenden Umgang mit den noch vorhandenen Baulandressourcen ging es der SP Amriswil, die für das Geschäft eine Nein-Parole gefasst hatte. Die SP forderte die Stadt auf, das noch vorhandene allerdings bereits knappe Bauland zu bewahren.

Die Stimmbeteiligung bei der Landgeschäftsvorlage lag bei 28,1 Prozent.