Die Kunst des richtigen Schenkens

BÜRGLEN. Schaurig verkleidetes Partyvolk bewegte sich am Samstag zu elektronischer Tanzmusik im «Provisorium». Am Bahnhof war mit «Nightmare before Christmas» eine bunte Kostümparty angesagt. Albträume können aber nicht nur durch Kostüme verursacht werden.

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«Nightmare before Christmas»: Nathanael Ott, Simon Roost und Jessica Bollmann im Bürgler «Provisorium». (Bilder: tgplus.ch/Peter Hässig)

«Nightmare before Christmas»: Nathanael Ott, Simon Roost und Jessica Bollmann im Bürgler «Provisorium». (Bilder: tgplus.ch/Peter Hässig)

BÜRGLEN. Schaurig verkleidetes Partyvolk bewegte sich am Samstag zu elektronischer Tanzmusik im «Provisorium». Am Bahnhof war mit «Nightmare before Christmas» eine bunte Kostümparty angesagt. Albträume können aber nicht nur durch Kostüme verursacht werden. Auch unpassende Weihnachtsgeschenke können fürchterlich sein. Für Dominic Roost (24, Sulgen) wären selbstgestrickte Socken ein Albtraum-Geschenk. «Das geht gar nicht.» Kleider allgemein seien unpassend, findet Alexandra Wiesli (21, Tägerwilen). In so einem Fall bedanke sie sich herzlich und hänge das Geschenk in den Schrank. «Denn der Schenkende hat es ja eigentlich gut gemeint.» Deshalb findet Hande Gürel (20, Sulgen) auch: «Jedes Geschenk ist eigentlich gut.» Und trotzdem: Anti-Falten-Crème sollte man ihrer Kollegin Lilian Bossi (21, Kradolf) nicht schenken. Simon Roost (26, Uster) hätte keine Freunde an einer Kunstreise nach Paris. «Denn ich hasse die französische Sprache.» Und Nathanael Otts (31, Winterthur) Albtraum-Geschenk?: «Irgendeine schlimme Krankheit. Weil Gesundheit einfach das beste Geschenk ist.» Mathias Frei

www.tgplus.ch

Teuflisches Outfit: Lilian Bossi und Hande Gürel.

Teuflisches Outfit: Lilian Bossi und Hande Gürel.

Schenken keine Kleider: Alexandra Wiesli und Dominic Blum.

Schenken keine Kleider: Alexandra Wiesli und Dominic Blum.