Die Klosterkirche erhält mehr Licht und Farbe

MÜNSTERLINGEN. Die Klosterkirche in Münsterlingen erhält eine neue Beleuchtung und wird aussen saniert. Das hat die Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Münsterlingen am Mittwochabend entschieden. «Eine neue Beleuchtung haben wir schon länger im Visier», sagte Präsident Markus Gmünder.

Nicole D'orazio
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MÜNSTERLINGEN. Die Klosterkirche in Münsterlingen erhält eine neue Beleuchtung und wird aussen saniert. Das hat die Versammlung der Katholischen Kirchgemeinde Münsterlingen am Mittwochabend entschieden. «Eine neue Beleuchtung haben wir schon länger im Visier», sagte Präsident Markus Gmünder. «Das Licht geht in der Kirche langsam aus.» Die Beleuchtung sei schon 40 Jahre alt, und immer mehr Scheinwerfer fielen aus. Und es gebe keine Ersatzteile mehr. «Zudem sind die alten Lampen ein Stromfresser. Das wird mit den LED-Leuchten klar besser.» Der Kredit von 120 000 Franken wurde von den 17 anwesenden Kirchbürgern einstimmig gutgeheissen. Die Arbeiten werden im Sommer oder Herbst vorgenommen.

Kirche steht unschön da

160 000 Franken bewilligte die Versammlung für die Aussenrenovation der Kirche und des Glockenturms. «Rundherum wurden die Gebäude des Spitals saniert, und die Kirche steht als einzige etwas unschön da. Wir wollen nun die Chance nutzen und die gleichen Handwerker auch die Kirche sanieren lassen», erklärte Gmünder. Im Turm werden die Läutmaschine, die Uhrenanlage sowie die Zifferblätter saniert.

Fieberhafte Suche

Ein Problem beschäftigt die Kirchbehörde weiterhin: Sie sucht fieberhaft nach einer Möglichkeit, die Kirche barrierefrei zu machen. «Rollstuhlfahrer benötigen heute kräftige Hilfe, um reinzukommen. Es ist aber leider nicht einfach, eine Lösung zu finden», sagte Gmünder. «Wir haben uns schon mit Rampen und Treppenliften beschäftigt. Für eine Rampe wäre ein zweiter Eingang nötig, und ein Treppenlift müsste überwacht werden. Dabei sollten auch Behinderte ohne fremde Hilfe in die Kirche können.»

Die Rechnung 2014 der Kirchgemeinde schliesst mit einem Gewinn von rund 47 000 Franken. Grund sind höhere Steuereinnahmen. In die Behörde wurde Elisabeth Herd als Nachfolgerin von Fabienne Heller gewählt.