Die Kinder sollen gerne lernen

Das Montessori-Kinderhaus «Sunnehöfli» in Kreuzlingen lud zum Tag der offenen Tür ein. Viele Eltern nutzten die Chance, sich über das Konzept zu informieren.

Severin Schwendener
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Auf Entdeckungstour sind im Kinderhaus ein Vater mit seinem Kind. (Bild: Severin Schwendener)

Auf Entdeckungstour sind im Kinderhaus ein Vater mit seinem Kind. (Bild: Severin Schwendener)

KREUZLINGEN. Basierend auf der von Maria Montessori entwickelten Pädagogik ist das Kinderhaus gleichzeitig Hort, Krippe und Kindergarten für Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren. Im Zentrum der Montessori-Pädagogik steht die Freiwilligkeit. Die grosse Neugierde und Motivation der Kinder, etwas Neues zu lernen, soll gezielt genutzt und gefördert werden. Dazu werden von der Begründerin dieser Pädagogik entwickelte Methoden und Materialen verwendet.

Musik, Lesen und Tiere

Das Angebot umfasst ein sehr breites Spektrum und beinhaltet Musik, Handwerkliches, Übungen des täglichen Lebens und vieles mehr. Lesen, Schreiben, Zahlen und Naturwissenschaften gehören ebenso dazu wie der Umgang mit Tieren und der Natur. In altersdurchmischten Gruppen können sich die Kinder selbständig aussuchen, womit sie sich beschäftigen wollen.

«Die Freiwilligkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Methode», sagt Barbara Fuchs, Leiterin des Kinderhauses. «Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass wir viel besser lernen, wenn wir das wollen. Das versuchen wir umzusetzen.» Mit dem Tag der offenen Tür wolle man das Konzept vorstellen und zeigen, dass es sich bei den Kinderhäusern um ein modernes Angebot handle. Auch Werte wie Ordnung und soziales Verhalten würden grossgeschrieben.

Auszeichnung erhalten

Das Kinderhaus wurde zudem vom Projekt «Schnitz und drunter» des Aktionsprogramms «Thurgau bewegt» ausgezeichnet.

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