Die Kinder haben sich eingelebt

Seit einer Woche besuchen zwei Klassen den neuen Doppelkindergarten Weinburg beim Zentrum Bernegg in Kreuzlingen. Gestern fand die Einweihung mit einem abwechslungsreichen Postenlauf statt.

Nicole D'orazio
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Welche Ente ist am schnellsten? Die Kindergärtler sind mit Begeisterung am Entenrennen im neuen Brunnen dabei. (Bild: Andrea Stalder)

Welche Ente ist am schnellsten? Die Kindergärtler sind mit Begeisterung am Entenrennen im neuen Brunnen dabei. (Bild: Andrea Stalder)

KREUZLINGEN. Der Brunnen hat eine grosse Anziehungskraft. Die Kindergärtler planschen vergnügt. Doch dann müssen sie den Gummienten Platz machen, die sich im Brunnen beim neuen Doppelkindergarten Weinburg Rennen liefern. Das Entenrennen gehört zum Postenlauf durch die zwei neuen Gebäude und den Spielplatz. Seit Anfang Woche sind die Klassen in diesen einquartiert. «Die Räume sind sehr gemütlich», sagt Kindergärtnerin Madeleine Bösch. «Das grosse Plus ist die Helligkeit, die hier viel besser ist. Auch die Küche ist toll.» Denn deren Arbeitsflächen befinden sich auf Kinderhöhe. «Die Kleinen haben sich schon gut eingelebt.»

Altes Gebäude etwas schäbig

Auch Ralph Huber, Schulleiter des Zentrums Bernegg, ist mit dem Doppelkindergarten zufrieden. «Als ich den alten Komplex zum erstenmal gesehen habe, dachte ich, dass er etwas schäbig ist», erinnert er sich. Eltern hätten diesen in Fronarbeit sogar verschönern wollen. Deshalb sei es nun umso toller, die zwei neuen Gebäude einzuweihen.

«Die Hülle ist extra schlicht gehalten, damit die Kinder Leben rein bringen können», sagt er beim Rundgang. Die zwei Kindergärten wurden nach standardisierten Plänen gebaut. «Wir haben die Version, die im Zeppelinring steht, etwas verbessert. Zum Beispiel sind unsere Gebäude einen halben Meter breiter.» Die Innenräume haben zudem eine Schallschutzdämmung und mehr Stau- und Lagerraum. Der Spielplatz sei von den zwei Lehrpersonen und dem Hauswart konzipiert worden. «Sie haben alte und neue Materialien kombiniert», sagt Huber.

Es gab keinen Druck

Ursprünglich sollte eine Klasse bereits nach den Sommerferien einziehen. «Es bestand aber kein Druck, der Unterricht in den Provisorien verlief gut», sagt Huber. Deshalb habe man sich umentschieden und sei gleichzeitig gezügelt.