Die Kanti-Theatergruppe zeigt einen wilden Schwank

KREUZLINGEN. Am Freitag- und Samstagabend hat die Theatergruppe der Kantonsschule Kreuzlingen unter der Leitung von Sabine Kröber das Lustspiel «S neu Stüürgsetz» vorgeführt.

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Der letzte Auftritt in der Kanti: Jana Pensa und Damian Rusch. (Bild: pd)

Der letzte Auftritt in der Kanti: Jana Pensa und Damian Rusch. (Bild: pd)

KREUZLINGEN. Am Freitag- und Samstagabend hat die Theatergruppe der Kantonsschule Kreuzlingen unter der Leitung von Sabine Kröber das Lustspiel «S neu Stüürgsetz» vorgeführt. Im Dreiakter von Walter Kalkus geht es um eine neue Steuer, die ledigen Männern auferlegt werden soll, um sie so zum Heiraten zu motivieren. Nur wer drei Absagen vorweisen kann oder nachweislich verrückt ist, bleibt davon verschont. Natürlich stösst diese Steuer nicht auf Gegenliebe und so suchen die drei Hagestolze Jakob, Gottlieb und Heiri nach einer Möglichkeit, dem Dilemma zu entkommen: Zwei der Singles wollen die geforderten Absagen organisieren und einer mimt den Verrückten. Mit diesem wilden Schwank hat die Theatergruppe der Kanti ihrem Publikum einen Einblick ins frei erfundene Schweizer Dorf Tüpflikon eröffnet und damit auch auf die teils sehr kauzigen und kleinbürgerlichen Figuren. Es gab viele Lacher und wer weiss, ob nicht einige davon insgeheim einem eigenen Verwandten oder Nachbarn gegolten haben, an den man erinnert worden ist. Eine besondere Note erhielten die Aufführungen durch zwei Besonderheiten: Bevor sie das Stück einüben konnten, mussten die Schüler ihre Texte von Frakturschrift in Normalschrift übertragen. Ausserdem war es die letzte Gelegenheit, die Maturanden Jana Pensa, Kieran Chapman und Damian Rusch auf sowie Ivan Peschke hinter der Bühne zu erleben. (red.)