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Die Herzklinik will bauen

Das Herz-Neuro-Zentrum Bodensee hat in Münsterlingen das Baugesuch für seinen 50-Millionen-Neubau eingereicht. Nach den Jahren der Verzögerungen wegen Einsprachen hoffen die Verantwortlichen, dass dieser Schritt zügig durchgeht.
Urs Brüschweiler
Die Bauvisiere zeigen den geplanten Standort der Herzklinik. (Bild: Urs Brüschweiler)

Die Bauvisiere zeigen den geplanten Standort der Herzklinik. (Bild: Urs Brüschweiler)

KREUZLINGEN. Einen ganzen Ordner füllen die Akten und Pläne, die zum Projekt gehören. Der Münsterlinger Bauverwalter Peter Misteli zeigt sie, wenn man das wünscht. Seit letztem Freitag und noch bis zum 26. Juni läuft nämlich die öffentliche Auflagefrist für das Baugesuch der CHC Holding AG. Das Unternehmen möchte seit langem mit dem Herz-Neuro-Zentrum von der Kreuzlinger Weinbergstrasse in einen Neubau beim Kantonsspital in Münsterlingen umziehen.

Verbindung zu Spitalprojekt «3i»

Rund 45 000 Kubikmeter Volumen soll der Gebäudekomplex umfassen, es gibt eine zweistöckige Tiefgarage mit über hundert Stellplätzen. Drei Etagen wird der Neubau haben, im Erdgeschoss befindet sich eine Cafeteria mit einer Terrasse, von welcher man auf den See blicken kann. Die Operationssäle werden im ersten Stock zu finden sein, und darüber entstehen die Zimmer mit den Patientenbetten. Die Höhe des Gebäudes wird jener der bestehenden Spitalbauten und des aktuell im Bau befindenden Erweiterungsprojekts «3i» angepasst. Teil des Projekts ist auch der Verbindungstunnel zwischen den beiden Neubauten. Die Zufahrt zur neuen Herzklinik führt über den neuen Kreisel auf der Seestrasse. Dieser ist allerdings auch noch nicht gebaut, sondern wartet auf die Bewilligung.

Angst vor erneuter Verzögerung

Der Neubau des Herz-Neuro-Zentrums Bodensee wurde durch eine Einsprache gegen die Umzonung des Geländes in Münsterlingen bisher um etwa zwei Jahre verzögert (unsere Zeitung berichtete). Das Bundesgericht wies Anfang dieses Jahres eine Beschwerde letztinstanzlich ab. Die Freude bei Martin Costa, dem CEO der CHC Holding AG, war entsprechend gross. Nun konnte es endlich weitergehen.

Jetzt nach der Einreichung des Baugesuchs hoffen die Verantwortlichen, dass ihnen nicht erneut gleiches Ungemach droht, und möchten deshalb auch derzeit keine Prognosen wagen. «Wir wollen das Projekt zügig realisieren», sagt Martin Costa. «Konkretes Einsprache-Potenzial gibt es eigentlich nicht, aber man weiss es ja nicht.»

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