Die Genossen mit Zuwachs

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Amriswil Die Sozialdemokratische Partei Amriswil wächst. An der Jahresversammlung gab Präsident Peter Bachmann die Namen von sechs Neumitgliedern bekannt. Dies sei ein Zuwachs wie schon lange nicht mehr. Daneben standen an der Versammlung Abschiede und Dankesworte im Vordergrund.

Markus Mendelin, ein sehr aktives SP-Vorstandsmitglied, tritt als Präsident der hiesigen Volksschulbehörde zurück. Seine Verdienste könnten gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, meinte Bachmann. Mendelin sei ein Denker, ein Macher, ein Motivator, der sein grosses Wissen in Projekte und feste Einrichtungen umgewandelt habe und der VSG eine sehr gute Schule und Bildungslandschaft hinterlasse.

Verabschiedet wurde auch Urs Schach. Während 22 Jahren arbeitete er im Vorstand der SP Amriswil mit. Er war Sektionspräsident und langjähriger Stadtrat. Bachmann würdigte ihn als zuverlässigen Chrampfer und Organisationstalent, dem Stadt und Partei viel zu verdanken hätten.

Zwei vielbeachtete Veranstaltungen im Kufo

Ein besonderer Dank ging an Stadträtin Madeleine Rickenbach, die mit ihrer offenen Art, ihrem Einsatz und ihrer Kompetenz eine hervorragende Botschafterin für die SP und ein Gewinn für die Stadt Amriswil sei. Gedankt wurde auch Remo Müller für seine Schulbehörden-Kandidatur. Er hätte der Behörde gut getan, aber die Konkurrenz sei zu gross gewesen, fand Bachmann.

Eine Ehrung ging an Albin Hungerbühler. Der frühere Gewerkschaftssekretär, Kantonsrat und Gemeinderat wurde für 30 Jahre SP-Mitgliedschaft geehrt.

Im Jahresrückblick hob der Präsident die zwei öffentlichen SP-Veranstaltungen zum Thema Integration hervor. Im Mai hatten vier Integrationsfachleute an einem Podium ihre Arbeit vorgestellt und im November fand eine hochstehende Veranstaltung zur Frage des Ausländerwahlrechts statt. Die SP Amriswil werde am Thema dranbleiben.

Cornelia Komposch, vor zwei Jahren in die Thurgauer Regierung gewählt, berichtete im zweiten Teil der Versammlung über ihre Arbeit und den Alltag als Regierungsrätin. Sie verband die Schilderung ihrer vielen Aufgabenbereiche mit persönlichen Erfahrungen und Veränderungen, die das Amt mit sich bringt. (red)