Die Gemeinde Sommeri wirtschaftet haushälterisch

SOMMERI. Ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, wenn nur wenige Bürgerinnen und Bürger die Gemeindeversammlung besuchen? Gerade mal 27 Stimmberechtigte fanden sich am Mittwochabend im Restaurant Linde ein. Doch diese stellen dem Gemeinderat ein gutes Zeugnis aus.

Hugo Berger
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SOMMERI. Ist es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, wenn nur wenige Bürgerinnen und Bürger die Gemeindeversammlung besuchen? Gerade mal 27 Stimmberechtigte fanden sich am Mittwochabend im Restaurant Linde ein. Doch diese stellen dem Gemeinderat ein gutes Zeugnis aus. Für die geleistete Arbeit gab es einen Sonderapplaus.

Paul Hungerbühler sagte: «Ich habe den Gemeinderat schon öfters kritisiert, jetzt aber muss ich ihm ein grosses Kompliment aussprechen.» Die Zahlen, die Frau Gemeindeammann Priska Rechsteiner präsentierte, dürfen sich sehen lassen. Vor allem aber kam in den Ausführungen der Ressortleiter zum Ausdruck, dass mit den Steuergeldern haushälterisch gewirtschaftet wird.

Gewinn statt Verlust

Die Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 102 299 Franken ab. Budgetiert war ein Verlust von 54 928 Franken. Zum guten Ergebnis beigetragen hat unter anderem der höhere Steuerertrag. Mit 106 000 Franken fiel vor allem der Ertrag aus der Grundstückgewinnsteuer unerwartet hoch aus. Der gesamte Aufwand liegt rund drei Prozent unter dem budgetierten Betrag. Einsparungen gab es unter anderem bei der Fürsorge und beim Unterhalt der Gemeindestrassen. Besser als erwartet schliesst auch die Wasserrechnung. Wie Gemeinderat Rudolf Roffler informierte, kostet die Sanierung an der Hefenhoferstrasse weniger als im Voranschlag angenommen.

Der Löwenanteil des Gewinns, nämlich 80 000 Franken, wird den Projekten der Denkmalpflege zugewiesen; 20 000 Franken werden für das Glasfasernetz zurückgestellt und der Rest wird dem Eigenkapital zugeschlagen. Dieses steigt somit auf 968 942 Franken an.

Kirchenrenovation

Mit der Renovation der Paritätischen Kirche Sommeri liege man terminlich im Zeitplan. Auch der Kostenrahmen werde voraussichtlich nicht überschritten, sagte Joachim Oswald. Dies obschon die unerwartete Restauration eines Ornaments Mehrkosten von rund 10 000 Franken verursache. Notwendig geworden war die Renovation vor allem durch Abblattungen der Sandsteine. Eine Besonderheit der Kirche sind die Ziegel in acht verschiedenen Farben. 1400 mussten ersetzt werden.

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