Die FDP sagt Ja zur Fusion

An der Hauptversammlung beschloss die FDP Romanshorn die Ja-Parole zum Zusammenschluss von Romanshorn und Salmsach. Cathérine Franz trat aus dem Vorstand zurück.

Michèle Vaterlaus
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ROMANSHORN. Die FDP Romanshorn hatte an ihrer Hauptversammlung vom Dienstagabend zwei Salmsacher zu Gast. Peter Schweizer und Richard Fischer sollten die Vor- und Nachteile eines Zusammenschlusses der beiden Gemeinden aus Salmsacher Sicht aufzeigen. Schweizer und Fischer engagieren sich im Pro-Fusion-Komitee. Sie sehen die Vorteile beispielsweise darin, dass Salmsach einen Steuervorteil durch die Fusion generieren könne. Sie räumten auch das Gegenargument vom Tisch, dass Salmsach einen Identitätsverlust erleiden würde. «Vereine, beispielsweise, werden bestehen bleiben, ausser die Feuerwehr», sagte Richard Fischer.

Mehr Bewegung erwünscht

Die Romanshorner Sicht stellten die Stadträte Patrik Fink und Markus Fischer dar. Auch sie sehen nur positive Seiten in einer Fusion und folgten damit der Empfehlung des Romanshorner Stadtrates, dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden zuzustimmen.

Die Gäste aus Salmsach äusserten nach einer Diskussion den Wunsch, dass es in Romanshorn mehr Bewegung bezüglich der Abstimmung vom November geben soll. «Es ist im Moment eher ruhig», sagte Richard Fischer.

Schliesslich beschloss die Partei einstimmig die Ja-Parole.

Noch kein Wechsel an der Spitze

Auf der Traktandenliste der FDP standen neben der Fusion auch Wahlen. Die Versammlung bestätigte den bestehenden Vorstand. Einzig Cathérine Franz gab aus familiären Gründen ihren Rücktritt. Ihr Amt als Vice-Präsidentin übernimmt neu Arno Germann. Neu in den Vorstand gewählt wurde Nazmije Ismaili als Beisitzerin. Auch Gustav Saxer wurde als Präsident bestätigt. Obwohl er 2012 erklärte, dass er lediglich für ein Jahr als Parteipräsident zur Verfügung stehen werde. Er hat in diesem Jahr einen Umzug nach St. Gallen geplant. «Mein Nachfolger als FDP-Präsident kann aber aus beruflichen Gründen frühestens in einem halben Jahr das Amt antreten», sagte er. Deshalb wird Saxer mindestens noch bis dahin im Amt bleiben.

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