Die EVP lebt in Salmsach und Romanshorn auf

Die Parteienlandschaft in Romanshorn und Salmsach wird reicher. Die EVP gründet Anfang Februar wieder eine Ortssektion.

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ROMANSHORN. Als Präsident ist Manuel Reber vorgesehen, der politisch ein unbeschriebenes Blatt ist. Er sei ein engagierter Jungpolitiker, sagt EVP-Kantonalpräsidentin Regula Streckeisen, die es freut, dass die EVP an ihrem Wohnort auf die politische Bühne zurückkehrt.

Die Partei hat in Romanshorn eine lange Geschichte. Eine erste Ortspartei wurde 1964 gegründet. Die EVP stellte viele Jahre einen Gemeinderat. Von 1979 bis 1985 war es der SBB-Beamte Ernst Pfister, nach seinem Rücktritt rückte Uta Bollinger nach, die aber 1991 abgewählt wurde. Bollinger war zu jener Zeit das Aushängeschild der Partei. Sie präsidierte die Kantonalpartei, sass im Grossen Rat und kandidierte für den Ständerat. Ohne Mandat verlor die EVP an Bedeutung. Vor etwa 20 Jahren löste sie sich schliesslich auf.

Die Mitglieder der EVP in Romanshorn und Salmsach laden die Bevölkerung zur Gründungsversammlung der EVP Romanshorn-Salmsach am Montag, 4. Februar, ein. Ein kurzer Rückblick auf die Geschichte, die Präsentation der Ziele der neuen Ortspartei und die Wahlen werden diese Versammlung prägen. Sie beginnt um 19 Uhr in der Aula Rebsamen, Bahnhofstr. 26, Romanshorn, und endet um 20 Uhr.

Um 20.15 Uhr folgt am gleichen Ort ein Wahlpodium zu den Schulbehördewahlen. Die Kandidaten stellen sich vor, und der Salmsacher Gemeinderat Walter Kradolfer fühlt ihnen auf den Zahn. (mso)

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