Die Eintracht Güttingen und ihr Trudi

Ein buntes musikalisches Programm bot die Eintracht Güttingen am Samstagabend dem begeisterten Publikum. Für viele Lacher sorgte Trudi mit ihren Einlagen.

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Güttingen. Zum letzten Mal fand der Unterhaltungsabend des Musikvereins Eintracht Güttingen in der alten Turnhalle statt. Eröffnet wurde das musikalische Programm mit dem südländischen Marsch «Olympica», und damit war auch schon klar, dass das Korps unter der Leitung von Alexander Salzmann leichte, aber keineswegs anspruchslose Kost servieren werde.

Ansprüche an alle Register

Die zahlreichen Besucher genossen es sichtlich, sich einfach zurücklehnen und die schönen Melodien geniessen zu können. Zurücklehnen galt aber nicht für die Musikantinnen und Musikanten auf der Bühne, denn das locker wirkende Unterhaltungsprogramm stellte an alle Register hohe Ansprüche. Rockig-Jazziges war ebenso zu hören wie schöne, dynamisch hervorragend interpretierte Märsche oder Polkas.

Zugaben gefordert

Ein musikalischer Höhepunkt folgte dann im zweiten Konzertteil mit den herrlichen Melodien von Ennio Morricone, bei denen die Erinnerungen an den Film «Spiel mir das Lied vom Tod» wach wurden. Bekannte Melodien brachten auch die beiden Medleys mit Hits von George Gershwin und James Last. Klar, dass das Publikum nach dem gelungenen Programm noch Zugaben forderte und auch bekam.

50 Jahre mitgespielt

Dass es den Musikanten in der Eintracht Güttingen auch kameradschaftlich wohl ist, zeigt sich daran, dass auch an diesem Abend gleich vier Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt werden konnten. Seit 25 Jahren widmen Thomas Stacher und Markus Brüllmann ihre Freizeit der Blasmusik, auf 35 Jahre in der Eintracht kann Ehrenpräsident Roland Krapf zurückblicken, und Albert Heeb spielt gar bereits 50 Jahre im Verein mit.

Lacher für ein Familienfoto

Für viele Lacher am Unterhaltungsabend sorgte die Humoristin Trudi. Ein Familienfoto sollte da zeigen, dass die Güttinger Musik eine grosse Familie ist. Und wie es sich gehört, wurden die dafür ausgewählten Personen unter dem Gelächter des Publikums entsprechend ausgestattet und geschminkt. Das Versprechen, dass der Gemeindeammann, als Mutter der Familie eingekleidet, sein Amt in diesem Aufzug ausüben werde, war hoffentlich nicht ernst gemeint. (esc)

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