Die Daten sind so sicher, wie es geht

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Kreuzlingen Was möglich ist, wird gemacht. So lautet der Tenor der Antwort der Stadt auf eine schriftliche Anfrage zum Thema Informationssicherheit. Gemeinderat Alexander Salzmann wollte vom Stadtrat wissen, wie sicher denn die Daten und Systeme der Verwaltung und der Technischen Betriebe Kreuzlingen sind. «Das Risiko eines Datenverlustes oder eine Manipulation wird als gering eingestuft», heisst es. Alle Systeme seien redundant. Man sei im Rahmen der technischen Möglichkeiten geschützt, etwa durch die Firewall des Amtes für Informatik (AFI). Generell könne man jedoch Datendiebstähle nie vollständig ausschliessen, schränkt der Stadtrat in seiner Antwort ein. Steuer- und Finanzdaten seien bei der Verwaltungsrechenzentrum AG St. Gallen (VRSG) unter zertifizierten Sicherheitsvorkehrungen gespeichert. Bei den Sozialen Diensten würden vertrauliche Informationen nur über eine externe verschlüsselte Plattform ausgetauscht. Alle Daten würden zudem regelmässig gesichert und getrennt aufbewahrt. Defekte Datenträger werden mechanisch unbrauchbar gemacht. Hacker-Angriffe gegen die Stadt seien keine bekannt, schreibt der Stadtrat. 2015 habe die Stadt ihre IT-Sicherheit durch ein spezialisiertes Unternehmen überprüfen lassen.

Bei einem Szenario mit gross­flächigem Netzausfall werde auch die Stadt abgeschnitten, heisst es. Man würde dann der Wiederherstellung höchste Priorität beimessen. Der Handlungsspielraum für die Stadt sei hier bei der Vorbeugung jedoch gering. Die Steuerung der Netze der Technischen Betriebe Kreuzlingen kann bei einem Ausfall in den Stationen vor Ort geschaltet werden. Ansonsten gelte auch bei den Werken, dass man von genügender Sicherheit und geringem Risiko bei Daten und Netzen ausgeht. (ubr)