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Die besten OL-Läufer kommen

Die OL-Spitzenathleten treffen sich dieses Jahr zur Schweizer Langdistanz- Meisterschaft in Ermatingen. Erwartet werden 1600 bis 1800 Sportler.
Kurt Peter
OL-Weltmeister Daniel Hubmann nimmt die Öpfel-Trophy-Karte auf. (Bild: Kurt Peter)

OL-Weltmeister Daniel Hubmann nimmt die Öpfel-Trophy-Karte auf. (Bild: Kurt Peter)

ERMATINGEN. Das erste Mal seit 16 Jahren kommt eine Schweizer Meisterschaft im Orientierungslauf wieder in den Kanton Thurgau. Die besten Läufer des Landes messen sich vom 9. bis 11. September in Ermatingen. «Wir freuen uns natürlich auf diesen Grossanlass», sagte Gemeindepräsident Martin Stuber anlässlich einer Medienkonferenz am Samstagmorgen. Organisiert wird die Meisterschaft von den beiden OL-Vereinen Amriswil und Thurgorienta. «Wir rechnen mit 1600 bis 1800 Teilnehmern», erklärte Heinz Stuber, im Organisationskomitee für die Medien verantwortlich. Und besonders freut ihn, dass der mehrfache OL-Weltmeister Daniel Hubmann die Karte für die «Öpfel-Trophy» aufnimmt. Der spezielle Anlass findet am Freitag, 9. September, statt.

Die Trophy, eine Orientierungslauf-Serie für Einsteiger und Profis, findet in Dörfern und Städten – nicht im Wald – im ganzen Kanton statt. In Ermatingen wird der letzte von neun Wettbewerben ausgetragen, so dass am Freitagabend dann auch die Sieger feststehen und in der Mehrzweckhalle gebührend geehrt werden können. Geplant sei dabei auch ein Wettkampf «der Gemeinden aus dem Bezirk Kreuzlingen», führte Heinz Stuber weiter aus. Er hoffe natürlich, dass sich alle Kommunen beteiligten. So oder so: Zwischen 450 und 500 Läuferinnen und Läufern werden erwartet.

17 Kilometer auf dem Seerücken

Am Samstag, 10. September, findet ein nationaler Lauf oberhalb von Tägerwilen statt. Dabei dürfen auch Hobbysportler mit an den Start gehen. Der Schweizer-Meisterschafts-Lauf über die Langdistanz geht am Sonntag über die Bühne und führt die Eliteläufer über 17 Kilometer durch verschiedene Gemeinden auf dem Seerücken. «Mit dabei sind die besten OL-Athleten der Schweiz, das bedeutet, dass somit auch die besten Sportler der Welt mit von der Partie sind», erklärte Heinz Stuber. Denn einige Schweizer Läufer wie natürlich Daniel Hubmann gehören zur Weltspitze.

«Das OK hatte von Anfang an die Gemeinde ins Boot geholt», sagte der Bruder des Gemeindepräsidenten. Es sei wichtig, dass die Veranstaltung gut aufgehoben und das Entgegenkommen der Gemeinde gross sei. Immerhin müsse eine Infrastruktur für täglich etwa 800 übernachtende Personen gestellt werden. «Mit Ermatingen Tourismus habe ich erste Abklärungen getroffen. Der Verein wird die Buchungsstelle übernehmen», erklärte Martin Stuber. Die Gemeinde werde zusätzlich Zivilschutzanlagen öffnen.

Intensive Verhandlungen

Weil das Laufgebiet der Meisterschaft drei Waldreservate durchquert, gestalteten sich die Verhandlungen mit dem kantonalen Forstamt als «intensiv und langwierig», sagte Heinz Stuber. Von Anfang an gut sei die Zusammenarbeit des Postensetzers Urs Keller aus Ermatingen mit dem Revierförster Werner Kreis gewesen, erklärte er weiter. Ein Teil der Waldreservate könne nach den Diskussionen durchquert werden, auf Posten in den betreffenden Gebieten werde verzichtet. «Insgesamt wird in 40 Kategorien gestartet. Urs Keller hat die knifflige Aufgabe, für jede Kategorie eine passende Bahn zu legen. Aber er kennt diesen Wald wie seinen eigenen Hosensack und kann aus dem vollen schöpfen», erklärte Stuber.

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