Die Behörde will das Kirchgemeindehaus sanieren

KREUZLINGEN. 1962 wurde es fertiggestellt, 1988 das letzte Mal umfassend saniert: Das Kirchgemeindehaus an der Bärenstrasse soll renoviert werden. An der evangelischen Kirchgemeindeversammlung vom 1. Juni befinden die Stimmberechtigten über einen Kredit von 50 000 Franken zur Projektierung.

Urs Brüschweiler
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Susanne Dschulnigg Präsidentin Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen (Archivbild: Reto Martin)

Susanne Dschulnigg Präsidentin Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen (Archivbild: Reto Martin)

KREUZLINGEN. 1962 wurde es fertiggestellt, 1988 das letzte Mal umfassend saniert: Das Kirchgemeindehaus an der Bärenstrasse soll renoviert werden. An der evangelischen Kirchgemeindeversammlung vom 1. Juni befinden die Stimmberechtigten über einen Kredit von 50 000 Franken zur Projektierung. Technisch soll das Gebäude auf den neusten Stand gebracht werden, die Empfangssituation verbessert werden, ebenso wie die Bühne und die schalldichte Trennung der beiden Säle.

Steuersenkung wird Thema

Mit der Rechnung 2014 ist Kirchenpräsidentin Susanne Dschulnigg zufrieden. Eine Steuerfussreduktion könnte beim nächsten Budget ein Thema werden. Auch wenn man mit 15 Prozent bereits einen relativ tiefen habe. Im vergangenen Jahr gab die Kirchgemeinde insgesamt 2,475 Millionen Franken aus, nahm aber 295 000 Franken mehr ein. Wie Kirchenpfleger Kurt Schweizer berichtete, stiegen die Steuereinnahmen von natürlichen Personen zwar an, jedoch klar weniger stark, wie es die Budgetzahlen der Stadt Kreuzlingen hatten erwarten lassen. Insgesamt blieb man hier über 105 000 Franken hinter dem Budget zurück. Wie diese Differenz zustande kommt, können sich die Verantwortlichen nicht direkt erklären. Allenfalls könnte es mit Kirchenaustritten oder Todesfällen besonders guter Steuerzahler zu tun haben. Deutlich höher als budgetiert fielen hingegen die Steuern juristischer Personen, die Steuererträge früherer Jahre sowie die Grundstückgewinnsteuern aus. Die Kirchenvorsteherschaft schlägt der Gemeinde vor, den Überschuss wie folgt zu verwenden: 180 000 Franken als Vorfinanzierung für die Gemeindehaus-Sanierung, 100 000 Franken für zusätzliche Abschreibungen und Spenden von 2500 Franken an HEKS TG job Amriswil, 2500 Franken ans Kinderprojekt Arche in Kreuzlingen und 3000 Franken ans Theologisch-Diakonische Seminar in Aarau.

Ersatz für Behördenmitglieder

Susanne Dschulnigg wird die Gemeinde auch über die Personalplanung in der Kirchenbehörde informieren. Sie selber und vier weitere Mitglieder treten am 31. Mai 2016 ab. Es hätten sich bereits Interessenten für die Erneuerungswahl im Februar 2016 gemeldet, sagte die Präsidentin. Besonders ein Bewerber für das Ressort Finanzen fehle noch.