Die Architekten haben sich in die Schüler hinein versetzt

Von den drei Projekten für die Sanierung des Internatsgebäudes der Schule Bernrain hat sich die Jury einstimmig für dasjenige der Stucky und Schneebeli Architekten in Zürich entschieden.

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Von den drei Projekten für die Sanierung des Internatsgebäudes der Schule Bernrain hat sich die Jury einstimmig für dasjenige der Stucky und Schneebeli Architekten in Zürich entschieden. «Ich war fasziniert, wie die Architekten sich das Leben der Schüler im Internat vorstellen», sagt Institutsleiter Thomas Bücheler. «Sie haben auch pädagogisch mitgedacht, das ist toll.»

Der Eingangsbereich wird komplett neu gestaltet und bietet einen grossen Eingangsraum mit Sitzgelegenheiten. Verglaste Wände schaffen Transparenz. «Das viele angedachte Holz schafft eine schöne und angenehme Atmosphäre», sagt René Imesch, Präsident der Aufsichtskommission.

Im Obergeschoss werden die Zimmer verkleinert. Es gibt nur noch Einer- und Zweierzimmer. Neu gibt es einzelne Bäder, die vom Gang her zugänglich sind. «Heute haben wir Gemeinschafts-WCs und Duschen. Mit den einzelnen Bädern wird viel mehr Privatsphäre geschaffen», sagt Bücheler. Das werde den Kindern sicher helfen. «Aber es wird wie zu Hause sein. Wenn das Bad besetzt ist, muss man warten. Deswegen ist der Zugang von aussen.» (ndo)

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