Die andere Seite des Musical-Komponisten

ARBON. Andrew Lloyd Webber kennt man von seinen zahlreichen weltberühmten Musicals wie «Cats», «Phantom of the Opera» oder «Starlight Express». Er hat sich aber auch als Komponist eines Requiems hervorgetan. Ausgelöst wurde die Komposition durch den Tod seines Vaters.

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Leo Gschwend wird die Chöre und das Sinfonische Orchester dirigieren. (Bild: Leena Eichenberger)

Leo Gschwend wird die Chöre und das Sinfonische Orchester dirigieren. (Bild: Leena Eichenberger)

ARBON. Andrew Lloyd Webber kennt man von seinen zahlreichen weltberühmten Musicals wie «Cats», «Phantom of the Opera» oder «Starlight Express». Er hat sich aber auch als Komponist eines Requiems hervorgetan. Ausgelöst wurde die Komposition durch den Tod seines Vaters. Jetzt führt der Konzertchor der St. Galler Singschule zusammen mit dem Thurgauer Singkreis und dem Singschulchor der Musikschule St. Gallen Webbers «Requiem» zweimal auf. In Arbon dirigiert heute Samstag, 19.30 Uhr, in der evangelischen Kirche Leo Gschwend die rund 80 Sängerinnen und Sänger umfassenden drei Chöre und das Sinfonische Orchester Arbon. In St. Gallen leitet am Sonntag Bernhard Bichler die Aufführung in St. Laurenzen.

Das für die Ausführenden anspruchsvolle Werk, das beim Publikum aber eingängig ankommt, basiert auf der Tradition der englischen Chormusik, eingeflochten sind Rock- und Popelemente. Dirigent und Sänger Bernhard Bichler freut sich auf die erneute Co-Produktion mit dem Arboner Orchester, das schon vor drei Jahren mit dem Konzertchor der Singschule zusammenspannte. Damals stand Karl Jenkins «A Mass for Peace» auf dem Programm, ein Werk, das bei den Ausführenden wie beim Publikum grossen Anklang fand. Dem «Requiem» von Lloyd Webber, für das er einen Grammy gewann und das er für seine damalige Frau Sarah Brightman geschrieben hat, wird beim aktuellen Konzert die erste Nummer des «Deutschen Requiems» von Brahms vorangestellt. (map)

Sa, 15.3., evang. Kirche Arbon, 19.30 Uhr; www.singschule.ch