Die Altnauer budgetieren zweimal eine schwarze Null

Merken
Drucken
Teilen

Altnau «Die Finanzen der Primarschule sehen gut aus.» Präsident Harry Lüthi-Gantenbein hatte am Donnerstag keine Probleme, von den 57 an der Gemeindeversammlung anwesenden Stimmbürgern das Okay für das Budget 2018 zu erhalten. Es wurde einstimmig genehmigt. Bei unverändertem Steuerfuss von 62 Prozent sieht es einen kleinen Voranschlag von 7700 Franken vor. Schulpfleger Andreas Meyer informierte zudem über die Auswirkungen der Revision des Beitragsgesetzes. Ein regierungsrätlicher Vorschlag ist derzeit in der Vernehmlassung. Wird er so umgesetzt, würde die Primarschule von der Beitragsempfängerin aus dem Finanzausgleich zur Beitragszahlerin. 2019 resultierte ein finanzieller Nachteil von rund 260000 Franken. Jedoch würde die Sekundarschulgemeinde deutlich um fast eine Million Franken entlastet. Der Schulpräsident informierte über die Leuchtwestenpflicht für Schüler, die seit Herbst 2016 gelte. Man habe Stichprobenkontrollen durchgeführt, diese hätten ihre Wirkung nicht verfehlt.

Im Anschluss an die Schulversammlung eröffnete Gemeindepräsident Hans Feuz die Versammlung der politischen Gemeinde. Auch der Gemeinderat legt für 2018 ein ausgeglichenes Budget vor. «Das war nicht ganz einfach», sagte der Gemeindepräsident, aber man habe auch nicht an unvernünftigen Orten sparen müssen. Bei unverändertem Steuerfuss von 62 Prozent resultiert nun ein Ertragsüberschuss von 23750 Franken im Voranschlag. Die Stimmberechtigten sagten einstimmig Ja. Im kommenden Jahr plant der Gemeinderat zudem, den Steg beim Gemeindebadeplatz zu ersetzen. Die sanierungsbedürftige Holzkonstruktion soll einer aus Metall weichen, so wie sie in ähnlicher Form in Münsterlingen realisiert wurde. 90000 Franken sind dafür in der Investitionsrechnung vorgesehen.

Durchgewunken wurde die Überführung der Uferparzelle 691 im Wert von knapp 90000 Franken vom Landkreditkonto ins Verwaltungsvermögen, da sie von der Gemeinde langfristig als Rastplatz genutzt wird. (ubr)