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Die Ära Max Buri geht zu Ende

Die Einwohner von Berg verabschiedeten ihren langjährigen Gemeindeammann feierlich mit Geschenken und erkoren ihn zum Ehrenbürger.
Manuela Olgiati
Zu Ehren des Gemeindeammanns gibt es nun einen Max-Buri-Weg. (Bild: Manuela Olgiati)

Zu Ehren des Gemeindeammanns gibt es nun einen Max-Buri-Weg. (Bild: Manuela Olgiati)

Berg. Das Grusswort am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Neuwies kam vom Thurgauer Kantonsrat Arnold Schnyder: Diese Figur dient dem Schauspieler Thomas Götz als Spiegel unserer politischen Befindlichkeit. «Schlagfertig und gewieft», kommentierte er vor 340 stimmberechtigten Bergern Max Buris «intakte Gemeinde». Mit dem Wechsel von Max Buri zu Max Soller, dem neuen Gemeindeammann, sei nun das «Maximum» erreicht.

Respekt und Anerkennung

Respekt und Anerkennung habe Max Buri für seine unpopulären Massnahmen erhalten, den Schuldenberg abzubauen, lobte Vizegemeindeammann Christian Marti. Auch die technischen Betriebe habe er in eine solide Finanzlage geführt. Anfänglich habe Buri die Rechnungen auf seiner Schreibmaschine selber getippt. Wenn er Trauungen vornahm, wies er in seinem Amt als Zivilstandsbeamter seine Ehefrau an, das Essen später zu kochen. Denn dieser festliche Akt fand an seinem Esstisch zu Hause statt.

1984 wurde Max Buri in den Grossen Rat gewählt, 1997 als Präsident des Grossen Rates gefeiert. Zwei Jahre später feierte er stolz den Miss-Schweiz-Titel seiner Tochter Anita Buri mit. 1995 erfolgte die Bildung der Politischen Gemeinde Berg.

Urtyp und Urgestein

Das Vereinsleben habe Max Buri viel bedeutet, lobte Turner Hans Blaser. «Genug, gut und günstig», war dessen Grundtenor. Die Sportanlage Maienägger, die Mehrzweckhalle und das Probelokal für die Musikvereine habe der Gemeindeammann gebaut. Als «Urtyp» unter den Gemeindeammännern bezeichnete Hansjörg Huber, Gemeindeammann von Birwinken, seinen Berufskollegen. Als Urgestein wurde Buri auch vom Gemeinderat bewundert. Ihm zu Ehren gibt es deshalb nun den Max-Buri-Weg, der die Bahnhof- mit der Säntisstrasse verbindet. Zudem wurden Max und Lucia Buri zu Ehrenbürgern von Berg ernannt.

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