Deutlich herbstlicher und kühler

Waren die Tage der vergangenen Woche noch bis zu vier Grad zu warm (Vergleich Mittelwert 1981–2010), so wird diese Woche nun erheblich kühler. Nordwestwinde bringen feuchtkalte Polarluft ins Land. Diese wird hier unter wachsendem Hochdruck nur zögerlich erwärmt.

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Waren die Tage der vergangenen Woche noch bis zu vier Grad zu warm (Vergleich Mittelwert 1981–2010), so wird diese Woche nun erheblich kühler. Nordwestwinde bringen feuchtkalte Polarluft ins Land. Diese wird hier unter wachsendem Hochdruck nur zögerlich erwärmt. Die Kaltfront ist zwar abgezogen, doch die Wolken bleiben vorherrschend, und die Sonne kann sich nicht mehr so üppig zeigen wie in den vergangenen Tagen.

Zunächst werden nachmittags noch 15 Grad erreicht. Dieser Wert entspricht der jahreszeitlichen Norm. Mit dem Dienstag kommt die Bise auf. Sie wird hartnäckig und zäh, damit eben auch bissig und sie dauert den Rest der Woche an. Damit sinken die Temperaturen weiter. Es entwickelt sich über dem östlichen Mittelland ein Kaltluftsee – und an seiner Obergrenze das bekannte herbstliche Hochnebelmeer. Die Luft darunter ist feucht, und die Bise sorgt für den Erhalt des Nebelmeers.

Die Temperaturen sinken weiter und erreichen von Mittwoch bis Sonntag täglich nur noch elf bis zwölf Grad. Damit liegen sie rund vier Grad tiefer als normal für diese Jahreszeit. Trotzdem ist vorerst noch kein Frost zu erwarten. Das Seewasser hat immer noch 18 Grad und wärmt damit die Uferregionen. Der erste Frost ist im Flachland erst Ende Oktober, Anfang November zu erwarten. Momentan sieht es nicht nach «Goldenem Oktober» aus, ob dieser noch eintrifft, bleibt abzuwarten. (cf)